Montag, 20. September 2021

Umbau im Ausstellungsraum

Mal wieder! 


Wenn man auf unser Grundstück kommt, ist der Eindruck meiner Werkstatt nicht ganz zutreffend. Da einem unten als erstes die Keramikwerkstatt mit der ganzen Gerätschaft begegnet, und in dieser tendenziell staubigen Umgebung meine Malerei bislang unterrepräsentiert war, nahmen die fraglosen Gäste gerne an, mein Hauptarbeitsfeld sei die Keramik.

Dem ist nicht so. Und da die Keramikwerkstatt da unten nun nur noch hobby- mäßig  gebraucht wird, habe ich beschlossen ein wenig umzuräumen. 


Mehr dazu, nächstes Mal

Sonntag, 22. August 2021

Zweideutig

 

Was ich hier gerade abbilde, ist gezeichnet. Ich hatte erwähnt, dass sich, in meinem und in dem Atelier einer befreundeten Künstlerin, ab und wann ein kleines Grüppchen Zeichnerinnen trifft, um Portraitzeichnen zu üben.



Das fiel jetzt elend lange
wegen Corona weg. Endlich aber haben wir uns, alle durchgeimpft, wieder getroffen. Mein Handgelenk war förmlich eingerostet und ich fand nicht den rechten Zugang. Das hat mich geärgert. Also suchte ich in meinem teilweise ererbten Stifte- und Zeichengerätefundus inspirierendes Material. Und siehe da, da habe ich doch die, für mich ultimativen Zeichen- kohlestifte!!

Die machen was ich will.

Beim Portätzeichnen bin ich nicht schnell, also zeichne ich, was nicht wegläuft. Obwohl, sie könnten schon....

... aber sie schlafen natürlich oft. 

Ein kleines Skizzenbuch habe ich jetzt so oft wie möglich dabei. Letztens habe ich mich bei einem Besuch ausgetobt. Da das Wetter nicht so verlockend ist, wird Interieur erfasst.



Den Begriff gezeichnet, verwendet man auch auf Menschen. Vom Leben gezeichnet. Das sind dann die Menschen, denen man es ansieht. Anderen sieht man es vielleicht gar nicht an. Aber wie so vieles, was das Äußere anbelangt, könnte es auch ein falscher Eindruck sein. Es könnten die Gene sein, die dem Einen glatte Haut bis ins hohe Alter, gönnen, dem Anderen eben nicht. Jemand ist gezeichnet, obwohl man es nicht sieht und der andere ist gezeichnet, weil ihm dies seine Vorfahren vermacht haben. Man sieht, ich bin mal wieder thematisch beim schönen Schein gelandet. Und beim unschönen.


Dienstag, 27. Juli 2021

Kunst in meiner Eifel



Ich sitze mit meinem Atelier in meiner Rheinlandspfälzischen Eifel und da sieht das Kunstverständnis in etwa so aus:          Während mir mein Lieferant Öl lieferte, hatte er das dringende Bedürfnis mich über wahre Kunst aufzuklären. Mit seiner geballten Kompetenz erklärte er, was Kunst ist. 
Er war so beeindruckt von der Fähigkeit eines Steinmetzes, der bis ins Detail ein Motorrad in Stein schlug, dass er klarstellen musste: das ist Kunst.  

Jetzt weiß ich´s.

Und wieder kann man feststellen,  was Kunst ist und was nicht, ist eine nicht ganz leicht zu beantwortende Frage.

Freitag, 9. Juli 2021

Nicht nur Tassen

Eine Woche war ich nicht zu Hause. Zu meinem Glück regnete es reichlich, in meiner Abwesenheit. Das tat den zurückgelassenen Pflanzen natürlich gut. Die, die noch gar nicht zu sehen waren, hatten die Gelegenheit genutzt um aus den Ritzen im Pflaster aufzutauchen. Der kleine Vorplatz vor der Haustüre war jetzt völlig zugewuchert.
 
 
Und nicht nur da explodierte das Grün. Zuckerschoten wurden zu Kullererbsen.


Und so kamen dann auch die Tassenfotos zustande.

Ich bin wieder da.

Freitag, 18. Juni 2021

Die rote Zaunrübe

Nicht nur ich liebe sie, das tun auch die Wildbienen und viele andere Insekten.


Umgekehrt liebt die Zaunrübe auch unseren

Garten. Da ich da unten keinen Zaun habe, 

erklärt sie den Flieder zum Zaun und was 

sonst noch so rumsteht und liegt, auch. 

Warum heißt sie "rot"?

Ihre Früchte sind rot. Das sieht dann auch

schon wieder so schön aus.







 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Heute soll´s ja krachen. Nachts, wenn wir schlafen wollen. Der Regen wäre aber schon wieder gut. Es ist so heiß, wie es lange kalt war. Das kühle Frühjahr hat die Pflanzen allerdings gestärkt. Das sehe ich jedenfalls im Garten. Aber Wasser muss dennoch immer wieder sein. Nur bitte nicht so viel und so heftig und nicht alles auf einmal.

 


Freitag, 21. Mai 2021

Letztes Aufbäumen


Die Keramikwerkstatt, die totgesagte, sie wehrt sich. Ich lache mich tot.

Ich habe es nicht erwartet. Auch sie versucht es, sie will nicht sterben. Aus welchem Grund auch immer, kurz davor gibt es noch einmal Kraft. Ein Aufbäumen, es kommt noch mal Leben zurück, es geht noch mal gut.  Dadurch könnte man glauben, dass doch alles wieder wie früher wird. 

Aber, tut mir nicht mehr leid, die Werkstatt hat Pech gehabt.


Aber jetzt habe ich ja den perfekten Durchblick: Genug ist genug!!! Basta

Und plötzlich hatte ich doch den angebrochenen Ton, in den Fingern! Um Tassen zu machen. Tassen, die die  Trauernden, die glaubten, dass sie diese schönen Tassen nicht mehr von mir bekommen würden, doch noch einmal glücklich machen..



Ich amüsiere mich köstlich, trotzige Werkstatt.


Die Ideen sind natürlich trotzdem da. Schließlich liebe ich Essen, Trinken, Tisch-eindecken.   
Jetzt werden sie eben abgewiesen.

 

Freitag, 14. Mai 2021

Klitzekleine Kleinigkeiten

   


Um mich endlich einmal zurückzumelden, habe ich ein paar Fotos von den kleinen, kleinen Magnet-Mäusen gemacht, die an meinem Kühlschrank kleben (Aufbewahrung; denn wo sollen sie hin, ohne übersehen zu werden?).  

Sie sind keine Resteverwertung; die Tonvorkommen meiner Werkstatt sind leider groß. Beim fummeln kleiner Magnetnager, sind die Aussichten auf einen zeitnahen Abbau der Tonreserven nicht besonders groß.



Größenvergleich mit Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Wer gewinnt?

Die Marke, platt oder das Keramikchen, stabil?