Donnerstag, 20. Januar 2022

Keramik-Ofen zu verkaufen

...an Selbstabholer

Wenn die Umstände sich ändern, muss man sich schon mal trennen:
All die Jahre, in denen ich zum Lebenserhalt meine Keramikwerkstatt betrieben habe, war er das Herzstück: Ohne hohe Hitze keine Keramik.
Mein großer Nabertherm - Keramikbrennofen steht zum Verkauf. 
Ihn vom Platz zu bewegen geht mit einer "Ameise" und einem Transporter. So ist er auch von Bonn wieder hierhin zurückgekehrt.

Die Eckdaten:

Nabertherm von 1979

Nachgerüstet mit Computersteuerung

max. Brennthemperatur 1350°

Maße Innenraum:

Höhe ca 70 cm

Breite    41 cm

Tiefe     49 cm

Außenmaße:

Höhe     115 cm

Breite    73 + 18* = 91 cm

Tiefe     100 cm

*Breite der Steuerung, kann man für den Transport abschrauben  

 

Da ich als Künstlerin gar nicht soviel gebrannt habe, sind die Brennspiralen  sehr neuwertig. 
So ein Ofen gewinnt nur an Jahren. Er sieht vielleicht gebraucht aus, was er ja auch ist, aber die Jahre machen ihm an sich nichts aus.

 

 Über viele Jahre mein ganzer Stolz.

Kontaktaufnahme über den Kommentar auf diesem Blog, oder über meine Homepage

Freitag, 7. Januar 2022

"Ich brauch ja nix"

 



Eine vielgehasste Aussage, die Menschen machen, wenn sie sich das Angebot eines Künstlers anschauen. Oder eines Kunsthandwerkers. Wir alle wissen: Leute kaufen so viel!!.. und immer dieser blöde Satz. Ich denke dann immer, tu doch was weg und genieße den Reiz des Neuen (langle- bigen, besonderen, einzigartigen) Gestern habe ich auf jeden Fall meinen Bedarf gesteigert. Ganz versehentlich, denn ich wollte eigentlich nur eine Tasse in den Schrank stellen. Daraufhin hatte der Schrank die Schnauze voll, wie mir scheint, denn er spuckte alle Tassen vom oberen Bord aus. Seltsamerweise habe ich mich nicht erschrocken. 

 

Danach hatte ich viel zu tun: die Scherben der Tassen waren bis ins Esszimmer gesprungen.

Jemand der mir sehr zugetan ist, erläuterte das Geschehen aber so: Scherben bringen Glück! Und wenn es soo viiiel wäre.... sooo viel Glück!!! 😊

Samstag, 1. Januar 2022

Das kann man nicht verpassen

Und ich hatte gedacht, dass es gar kein Geballer geben würde, aber da habe ich mich natürlich geirrt. Das Jahr hat fast ganz ohne meine Hilfe begonnen und ich wünsche allen ein glückliches neues, mit guten Ideen um diese unan- genehme Zeit, zwischenmenschlich heil zu überstehen.  


Die Wünsche die wir haben, sind alle recht unterschiedlich: ich zum Beispiel, wünsche mir, dass ich weniger zu putzen habe und etwas Gutes für die Kater. Das kann man meinem Druck für die Jahreswende entnehmen, von dem ich einen Ausschnitt für diesen Post benutzt habe.

Ach so, jetzt aber... spätestens: Auf los geht's los.

LOS! 

Freitag, 24. Dezember 2021

Fast verpasst


Heiligabend ist nicht das Weihnachtsfest,  Heiligabend ist der Abend davor. Von daher kann ich nicht zu spät sein. Eigentlich hätte ich im Vorfeld noch ein bisschen Werbung betreiben können: ich stell hier noch ein Armband rein, was ich auf meinem Wohnzimmertisch fotografiert habe, der wahrscheinlich demnächst den Standort ändert. Der Wohnzimmertisch hat eine Glasscheibe über einer Lade und darauf liegt ein Buch und auf dem Glas liegt das Armband. Ich finde dieses Foto herrlich verwirrend. 

Und wer jetzt noch immer kein Geschenk hat kann noch nach Armbändern schauen. Oder nach anderen keramischen Produkten, schließlich werden sie immer einzigartiger, da ich keine mehr herstelle. 

Aber natürlich an erster Stelle:

Fröhliche Weihnacht überall



Donnerstag, 25. November 2021

ORANGE DAY

"Und draußen die Welt" 2015 Öl auf Leinwand, hat mit dem Thema nur mittelbar zu tun
 

Heute soll auf "Gewalt gegen Frauen" aufmerksam gemacht werden. Das Thema wird in den Medien besprochen. Aber im Freundeskreis, in der Familie, im Ort und in der Stadt geht es nie darum. 
Kürzlich habe ich ein gutes Buch gelesen. Es handelte vom althergebrachten Leben in einem Dorf. In einem Dorf in dem jeder jeden kennt und in dem die Divise gilt, dass man sich nicht einzumischen hat.  Zwar bekommt jeder Bewohner hinterrücks seinen Titel, ob er zutrifft ist eine andere Frage, dann aber kann er machen, was er will. Ich hatte den Eindruck, dass diese Haltung immer noch gilt, aber natürlich nicht nur für´s Dorf: In einer Stadt ist das Haus oder das Viertel das Dorf. Und, naja, ein Freundeskreis kann auch ein Dorf sein. Interressant ist, dass nicht nachgefragt wird. Und wir haben so verantwor- tungsbefreiende Statements wie: "Da gehören immer zwei dazu." Es gibt Männer, die geben ihren Frauen gegenüber damit an, dass sie sie immer nur dahin schlagen, wo man es nicht sieht. Unsichtbar ist auch, was im Bett geschieht und Entwürdigung ist oft eine Summe von Signalen, die man leicht von Außen missachten kann. Was  mich sehr bestürzt hatte, war die Meinung einer Frau meiner Generation (aus einem anderen Dorf und Leben) inhaltlich, dass eine Frau sich doch ruhig mal benutzen lassen kann. Wow!
 
Warum sollte man das tun? Ja frau tut das. Sie lässt es zu, um einen ihr gefährlichen Menschen sanft zu stimmen. Damit beginnt eine Spirale der Erniedrigung, die die Frau am Ende handlungsunfähig zurück lässt. Schafft es die Frau, sich trotzdem zu trennen, hilft dem alleingelassen, verlassenen Gewalttäter die üble Nachrede. Und die funktioniert so wunderbar, weil nicht nachgefragt wird. Weil es angenehm ist, zu wissen, dass nur der Verlassene der Geschädigte sein kann. 
Und dann ist ein Gewalttäter auch viel angenehmer 
im Umgang, als sein Opfer, seine Frau. 
Er kann sich seinen Freunden und 
Bekannten immer gutgelaunt zeigen, 
hat er doch ein sicheres Ventil. Seine 
Frau ist anderen Menschen vielleicht 
sogar lästig weil sie unglücklich, 
manchmal so seltsam verdruckst, 
viel zu laut oder einfach komisch ist. 
Vielleicht ist sie  sogar unangenehm und 
manchmal wirkt sie irgendwie unglaubwürdig!
Was sehr angenehm für den "armen" Mann ist, Lügen wirken dauerhaft.   Auch nach Jahren und Jahrzehnten wird immer noch die falsche Geschichte geglaubt.


 

Samstag, 9. Oktober 2021

Missverständnis ausräumen


und den Ausstellungsraum, die kleine Galerie umräumen.

Das fing mit dem Umdrehen des Schrankes in der Mitte an, das hatte ich ja schon gezeigt. Die Ansammmlung von kleinen Keramikarbeiten ist für den Besucher nun leichter zugänglich. Aber sie springen einem nicht mehr so frech ins Auge, soll doch meine künstlerische Arbeit im Vordergrund stehen.

Also kam ich, endlich endlich - warum fällt einem soetwas nicht früher ein? auf die Idee mal mehr Bilder hier unten aufzuhängen. Ja ich weiß schon, wegen des Staubes, der bei der Arbeit mit Ton anfällt. Aber Ölgemälde sind auch nicht so richtig empfindlich. 

Wie dem auch sei, jetzt ist die Ausstellung viel gemäldiger.



Dienstag, 5. Oktober 2021

Zur allgemeinen Erheiterung

Die Idee dazu hatte ich irgendwann im Juni. Hat wieder ein bisschen gebraucht.

Der Vogel hat unsere alten Katzen im Bauch. Da ruhen sie nun, alle zusammen in Frieden. Jetzt sieht man die Katzenfliesen viel besser. 

Das waren tolle Katzen!!!

Aber Benji reicht durchaus an sie heran und wenn Leo in 6 Jahren endlich den Mut gefasst hat, die Treppe herunter zu kommen, er auch. Klaro! Ach übrigens, nachts ist er mutig. Aber immer noch nicht mutig genug, die Treppe zu neh- men.


Hier tut sich was. Kann man sehen!


Kann man auch sehen, wenn man durch das Fenster in meine kleine Galerie schaut.