Montag, 25. Juni 2018

Gelandet

Nicht hier, das war jemand anderes
Gestern abend sind wir wieder in Deutschland eingetrudelt. Dieses Eigen- schaftswort bezieht sich nicht auf den Flug, der war etwas rumpelig, aber nicht weiter beachtlich. Nein wir kamen so peu à peu an. Erst am Flughafen, dann bei Freunden, dann hier.


Im Garten ist alles los.
Die schwarzen Stockrosen, 
die ich ausgesäht hatte, sind 
wunderschöne zartrosa-farbene 
geworden. 

Das Wandelröschen, dessen 
Samen ich letztes Jahr von 
Corfu mitgebracht hatte 
und zunächst orange blühte, 
scheint sich nun doch um zu
entscheiden. Das kann es auch,
ist es doch ein
Wandelröschen. 




Ich freue mich auf die Arbeit. Heute war quisiquasi noch Urlaub 

Also wir sind wieder da und somit ist meine Werkstatt auch wieder geöffnet.
Durch Regen, Wind und Alles
War die Rosenblüte der New-
Dawn Rose fast ganz verweht.
Der pinke Rosenbusch, war umgesun-
ken, weswegen wir einige Blumen-
sträuße schneiden mussten

Mittwoch, 13. Juni 2018

Die Werkstatt macht Urlaub

Eben noch hatten wir was anderes gedacht. Nämlich, dass es gewiß nicht das Wetter ist, das uns nach Corfu treibt. Jetzt aber ist es nicht nur wolkig, sondern auch richtig frisch. Vorgestern noch war der Tag ganz hell, weil die nasse Luft das Licht so stark reflektierte. 

Durch die große Dürre und den starken Regen,
sind die Felder zweifarbig geworden
 

Nur selten male ich einen Anblick aus der Natur. Dafür brauche ich auch gar nicht aus dem Haus zu gehen, da ich nur meine Beeindruckung ausdrücke. Druck rein, Druck raus.
Jedenfalls werden wir wieder unsere Verwandten besuchen. Weswegen wir Haushüter engagiert haben, die hier Urlaub machen und unsere Katzen und Pflanzen versorgen.
Jetzt aber muss alles noch in einen vorzeigbaren Zustand gebracht werden.






Das Gras ist zu hoch und in den Ritzen hocken die Kräuter, die unseren Standort übernehmen, wenn ich nichts dagegen unternehme.
Aus Kräutern habe ich uns einen schönen Strauß gepflückt. Die sind so schön und groß, dass ich weiß, warum ich unseren Wildpflanzen hier im Hof schon Einhalt gebieten muss:
Ich bin ein Gebieter....hier auf meinem Gebiet.☺




 Das Atelier unARTig bleibt vom 14. bis zum 24. Juni geschlossen

Danach stürze ich mich wieder in die Arbeit und freue mich, dass ich nicht mehr andauernd von Feiertagen unterbrochen werde. Da kannste mal sehen, es gibt auch doofe Leute, die es hinkriegen, sich nicht über die Anhäufung freier Tage so zu begeistern. Ich habe ein paar Projekte im Sinn und könnte gleich damit loslegen.

Aber ich freue mich auf Corfu: Auf die Hitze, die Natur, das Meer, die Stadt und die Menschen und unsere Freunde und Verwandten. 



Das Bild ist noch nicht fertig.


Und dann komme ich voller Elan zurück. Bis dahin allen eine gute Zeit!

Montag, 4. Juni 2018

Beate an Erde

Oder an Bärbel?
Beate an Leute!!!


 


Ich soll hier meinen neuen Schrank vorstellen. 

Hat meine Lehrerin gesagt. Recht hat sie, wofür ist so 
ein Blog eigentlich da? 


Ehrlich gesagt ist meine 
Lehrerin gar nicht meine Lehrerin, aber man kann 
ja immer etwas von je-
mand anderem lernen.
Jetzt jedenfalls hat sie 
mich, ohne dass ich 
merklich etwas gelernt 
hätte, dazu gebracht am Rechner zu sitzen und 
Sätze zu bilden.

Links auf dem Bild hier, sieht man den Schrank auch, aber man nimmt ihn nicht wahr.







Der Schrank ist ein alter Küchenschrank aus meiner Werkstatt in Bonn. Da wir soviele Sachen noch haben, aus denen man was machen kann, gehört der Stall zu dem Bereich unseres Hauses, in den ich quasi gar nicht richtig rein gehe. Weil ich da nix finde.



Wenn wir aber eine Idee haben, geht freundlicherweise mein Mann da rein und holt auch schon mal was raus.





Dieses Mal also den alten Küchenschrank, der seiner lebenslangen Ausrichtung beraubt und hochkant gehängt wurde. Außerdem hat er ein Dach bekommen und darauf ein Blech. Er ist jetzt fast schon ein Haus. Darin präsentieren sich nun Pötte für Pflanzen.




Neben allen anderen Arbeiten, habe ich heute auch dafür gesorgt, dass man später einmal den Geschmack des Sommers im Mund haben kann.



Tatsächlich habe ich Salbei und Rosenblätter kandiert. Bei der Hitze lohnt sich die Arbeit, denn es trocknet alles sehr schnell.

Jetzt aber werde ich mich aus meinem heißen Mal-Atelier entfernen und ein Abendessen zubereiten. 
Das essen wir dann unten im Garten bei Katzen und Kaulquappen.

Dienstag, 29. Mai 2018

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal zu Gast



Vergangenen Sonntag habe ich meine Atelier-Fest ausgerichtet. 
Die Frage ist immer: 
Wann kommen die ersten Leute. Der Kaffee war fertig um ein Uhr Mittag, der Tee diesesmal  nicht. Um ein Uhr kamen aber keine Kaffeetrinker, sondern vier kleinere Leute, die ganz begierig waren, alles zu sehen. Zwei von ihnen haben mir auch noch eine wunderschöne Widmung in mein Gästebuch gemalt. 
Wer sie sehen will, muss hier schon vorbei kommen.



Da sich der Bürgermeister der Verbandsgemeinde angemeldet hatte, fragte ich eine liebe Besucherin, ob sie meine Kamera betätigen könnte. Sie konnte und sie wollte und nur deswegen gibt es beispielsweise das schöne Foto oben, von den Kindern durch die Werkstattscheibe hindurch.

Verbandsgemeindebürgermeister mit Gastgeberin ☺

Als der Bürgermeister und ich aus meinem Mal-Atelier wieder in die Keramik- werkstatt runter kamen, war der Laden voll. Sehr schön.  
Die Leute habe ich ja nicht groß fotografiert, die hier waren und so habe ich auch keinen Konflikt mit dem Datenschutz. Ein paar andere Bilder sind noch entstanden:


 
So sonnig dieser Platz am Vormittag noch war,
so sehr war er am Ende des Tages Rettung.
Als nämlich der Himmel herunter fiel, konnten
sieben bis acht Personen darunter zusammen
rücken und wurden weniger nass. Allerdings
saßen wir doch recht lange dort fest, bis der
Regen nachließ. Gemütlich war´s trotzdem.





Ein Wermutstropfen hatte sich aber schon am Vortag eingeschlichen. Man hatte mir doch tatsächlich, tags zuvor als wir unterwegs waren, eine Skulptur gestoh- len!






Ich habe sogar ein Bild von ihr. 


 
Ich bin sehr enttäuscht. Wie kann man Vertrauen nur derart missbrauchen. Wer die Skulptur jedoch sieht, weiß ja nun, dass sie immer noch mir gehört. 
Wir werden uns nun leider doch wieder mit einem Tor auseinandersetzen müs- sen. Schade, dass wir nicht zaubern können.



Montag, 21. Mai 2018

Goldrausch


Dank des kleinen Ofens kann ich mich leichter überwinden, keramische Arbei- ten zu vergolden, denn er verlangt nicht so viele Keramiken, um wirtschaftlich zu sein.
Ich bin begeistert von den Vergoldungen, drum zeige ich hier einen Schwung meiner Ablichtungen.


 


Dieses Dös:chen 
(oben und links) 
ist ganz besonders 
gut gelungen. 

Weil es schön ist, 
steht im Hintergrund,
in einem Hyazinthenglas, das Seifenkraut vom Ackerrand. 


Ich habe versucht, 
die Goldauflage
gut rüber zu bringen. 
Es ginge gewiß besser! 

Die Dös:chenbilder 
habe ich am Abend,
mit Licht von draußen 
und Kunstlicht 
gemacht.




Ist das hier vielleicht eine besser Darstellung goldener Tatsachen?




Der Ofen war ja nicht leer, drum zeigen sich hier noch andere Gegenständlichkeiten.
Den Vasenrand der rechten Vase habe ich mehrmals geknipst.


 
Dieses Gold, ist echtes Gold, das mit einem dritten Brand in die Glasur einge- schmolzen wird. Nur manche meiner Arbeiten sehnen sich nach einer wertstei- gernden Goldauflage, so dass sie sich, bis sich noch weitere Stücke eingefun- den haben, verstecken müssen. Daher dauert es eine Weile, bis ich einen Goldbrand machen kann.

Jetzt aber noch ein Bild von Goldrändern:

zauberhaft...