Mittwoch, 25. Oktober 2017

Im Bauch des Wales*

Ab jetzt.

Mit der Inhaberin des kleinen Antiquariats "Jona" in Andernach, habe ich heute, eben da, eine kleine Ausstellung mit einigen meiner Arbeiten eingerichtet. 


Kleines Antiquariat Jona
Künstersgässchen 3
56626 Andernach





Wir sind beide
ganz begeistert, 
wie gut Buch 
und Kunst 
zusammen 
harmonieren.
Und ich finde
besonders gut,
dass man sieht,
Kunst braucht
kein Museum.




 
Wann man schauen kann? Zu den Öffnungszeiten:

...und was mich persönlich hoch erfreut, ich habe endlich wieder einen Buchladen, in dem ich stöbern kann....(der fehlt mir, seit der Bouvier in Bonn geschlossen hatte).

* "Jona und der Wal" ist eine Geschichte aus dem alten Testament, die mich als Kind total begeistert hat. Genau weiß ich sie nicht mehr, aber Bilder, die meine Phantasie damals entwickelte, steigen vor meinem inneren Auge auf. Da muss ich nochmal nachlesen.

Montag, 9. Oktober 2017

Es ist wieder so weit

Am  Samstag, den 14. Oktober 2017 von 17 bis 20 Uhr
und am Sonntag,   15. Oktober 2017 von 13 bis 18 Uhr

feiern wir mein Atelier
hier habe ich eine halbe Einladungspostkarte eingestellt, ich habe einen Neu- entwurf meiner "Königinnen" darauf abgebildet. Dekoriert ist noch nicht und sauber ist auch noch nicht alles. Das wird aber bis Samstag erledigt sein.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

unARTig

Mein Blog, mit dem Namen unARTig lässt leider viele Leute mit seltsam traurigen Bedürfnissen meine Seite aufrufen.
Einmal, als meine Werkstatt noch in der Noeggerathstraße in Bonn war, kam ein beanzugter Mann in einem voluminösen, potenzbeweisenden Schlitten vorgefahren, sehr unübersehbar, der auf meine Werkstatt zuging und nach der Erkenntnis, dass er sich nicht auf ein Etablissement seiner Vorstellung zubewegte, ein lustiges Rückzugtänzchen hinlegte.
 Oh-Ke, dachte ich mir, so sind Worte: missverständlich! 
Ja und witzigerweise war die Noeggerathstraße vor viiieeelen, wirklich viiielen Jahren mal ein Straßenstrich gewesen. Mein Vermieter hatte es noch als Kind erlebt und das ist schon eine Weile her!
Schade aber, ich war doch nur kunsttrotzig bei der Namensvergabe, es hatte wirklich nichts mit wenig Bravheit zu tun. Künstler können auch sehr conform und sozusagen artig sein. Ich war bockig, in dem Sinne, wie dieser Begriff in unserer Kindheit angewendet wurde. Widerborstig.
Ich finde es gruselig und mir tun die Leute leid, die meine Fantasiebegriffe so seltsam, tja nun sexuell umdeuten. Hat nix mit mir zu tun!!! 
Meine Kunst ist ein bisschen woanders unterwegs, weil ich mich in meinem Leben um viel Reales zwingend kümmern musste. Daher dieser leicht trotzige Name. 
Aber die Kunst, bei allem Trotz, bedeutet mir sehr viel.

Freitag, 29. September 2017

Fast fertig


Fantastisch, man kommt nun drecklosen Schuhes in meine Werkstatt.


 
Und drecklos auch ins Haus, das ist genauso gut.
Aber vor allen Dingen, macht dieser gelegte Boden einen schönen Eindruck.

Donnerstag, 28. September 2017

Vorbereitetes, draufbereitet

Ausgeschnittene Vorlagen, liegen auf dem Werkstattboden.




Hier sieht man mehr.


Und am Ende, was kam dabei heraus? Ein Hingucker und Wegweiser.

Samstag, 9. September 2017

Was ist Design und was heisst Gebrauch?

Keramik ist der Oberbegriff für Gegenstände die aus Ton gefertigt sind, aber einen künstlerischen Wert haben. Sind sie dadurch nicht mehr zu gebrauchen? 
Ist etwas Kunst oder Design, weil es einem zu schade für den Gebrauch ist und im Umkehrschluss, alles was man benutzt daher auch keine Kunst?



Was ist genau Gebrauch? 
So ein Döschen, das stellt man hin, tut vielleicht etwas hinein und holt es nie wieder heraus, weil man das Innenleben vergessen hat. 
Ist das dann Gebrauch?




Ist eine Vase weniger ein Designstück, weil ich öfters Blumen hineintue,
sie häufiger ausspüle und sie also immer wieder in die Hand nehme? 
Mein Gott, was für Fragen.....

Montag, 7. August 2017

Bank




Wir haben eine Bank gezimmert und die läutet gewissermaßen den Platz als Plätzchen ein. 
Auf der Bank habe ich meine neuesten Milchkaffeetassenkreationen fotogra- fiert. In dieser Charge überwiegen die zarten Farben und ich habe wieder feine, also dünne Tassen gedreht. Wenn auch nicht ausschließlich. Habe ich doch ge- lernt, dass die Einen feine Keramik und die Anderen robustere haben möchten.




Nochmal von Nahem schauen? das geht: 

Wenn die Tassen kräftiger gefärbt sind, haben sie hauptsächlich mehr Rot und Kupfer abbekommen.
 
Auf der Bank liegt jetzt auch ein Kissen, das soll die Katzen auffordern es sich dort auch einmal malerisch gemütlich zu machen.