Dienstag, 27. März 2018

Wenn ich schon mal dabei bin.....




Gestern habe ich den Engobe-Brand gemacht.
 
Na gut, ich gebe es zu, es war der Ofen. Die richtige Glasur und die richtige Technik, lassen im Ergebnis das Herz höher schlagen.


Wenn man nicht ein-sich-aufdrängendes Motiv hat, ist man bei der Oberflä- chengestaltung manches Mal auf Suche danach. Saisonale Motive finde ich üblicherweise nicht so interressant. Dennoch sind zwei Gefäße mit Huhn und Hase entstanden. Zur Ehrenrettung beider. Der Hase ist nicht süß und das Huhn nicht dumm.


Meine Engobearbeiten haben einen Extra-Rand bekommen. Goldene Glasur ist zwar bisher noch nie wirklich gülden gewesen, dennoch aber schön. Damit sie beim Glasurbrand nicht zu heulen beginnt, habe ich die Schüsselränder leicht konkav abgedreht. Die eine oder andere Träne wurde zwar verdrückt, jedoch eher wie beim Gähnen.


Eingeräumt habe ich auch schon, denn ich brauch den Arbeitstisch. Man merkt es vielleicht, ich bin ein bisschen stolz auf mich.



Die Hasen kommen in einen anderen Topf.



Zur Zeit stehen im Ausstellungsfenster, in kleinen Töpfen, kleine Pflänzchen, die noch was werden wollen: Unsere Ernährung. 
Ah! und auf dem Weg zum Tee, steht da jetzt ein Töpfchen, exclusiv hergestellt für diese verblühten Primeln.



Der Plan war natürlich, das sie blühen........



P.S. Im Grunde drücke ich mich vor Arbeit, indem ich hier von meinen Erfolgen berichte. In der Werkstatt unten, muss ich spezielle Wandfliesen vorbereiten und im Malatelier lauert, nach erfolgreicher Malschrankoptimierung, richtig viel Arbeit. 
So, Tee getrunken, Pause um, Tschüüs.

Montag, 26. März 2018

Die Frühjahrsputzwucht

Die hat mich wirklich voll erwischt. Samstag hab ich unsere Terrasse gesäubert und aufgeräumt. Der Frühling kann kommen, tut er auch und wir können auf der Terrasse sitzen und wenn uns ein Stück Kuchen herunter fällt, heben wir es auf und essen es😋.

Und dann hat mein Mann meinen Malschrank verbessert. Der hat ja so viele Schubladen und die kippen jetzt nicht mehr vorn über, wenn man sie heraus- zieht. Jetzt lässt sich das Schränkchen nicht mehr schlagen in seinem prak- tischen Nutzen. (ich wollte es sowieso nicht schlagen, was ist denn das für ein gewalttätiges Deutsch?)


Ich habe aber noch ein Schränkchen mit vielen Schubladen  und mir wurde klar, dass auch dies einen praktischen Nutzen haben kann. (Es war schon im Verschenk-modus, 😟hm hm hm hm hmmmm. Tut mir Leid, die fast beschenkte Person muss dann eben hier nach Sachen in den Schubladen suchen).




Tatsache ist, es hilft mir nun, das Werkstattgedöns in Schach zu halten. Ist das überzeugend? Für mich schon.
Jedenfalls hat dieses Schränkchen, dreckig wie es war, mich überredet, den Ausstellungsraum mal wieder aufzuhübschen. 


Und das habe ich getan. 





Ich hab auch noch ein paar Fotos von draußen gemacht.


Heute bekam der Boden an blanken Stellen Rasensamen ab
































Die Sonne hatte sich für das Foto verkrümelt. 
Pech gehabt, dann ist sie eben nicht mit drauf.



Und weil ich bunte Kreiden habe, ist die Eintritt-Empfehlungstafel neu beschrieben worden.  
Drinnen kann man wieder neu und Neues entdecken, denn es ist angerichtet.






..............aaaach, ich habe übrigens einen Button für Verfolger hinzugefügt: Follover. 
Oben rechts, wo die Null hinter steht. :)

GGGAAANNNZZZ
NNNNEEEEUUUU!




Olala, Zeit Essen zuzubereiten. Ich bin noch ganz konfus; Mir wurde eine Zeitspanne gestohlen!!!

Mittwoch, 21. März 2018

halb Winter, halb Frühling

Kann man gut sehen so, links liegt noch der Schnee und rechts....Augenblick


der Frühling.



Eigentlich wollte ich etwas ganz anderes schreiben. Aber mein Mann und ich haben dicke Augen, von außen nicht erkennbar aber innerlich leicht schmerz- haft, die uns ein bisschen aus der Bahn werfen. Darum kommt das, bisher nur Gedachte, vielleicht ein ander Mal.

Trotzdem ist ein Gemälde auf meiner Staffelei, das mich die ganze Zeit ange- zankt hatte, endlich im Begriff fertig zu werden (hehehehe😸).

Unser alter Kater sitzt vor des Nachbars Krotzen-Mauer*. Musstu nur genau hinsehn.


Eigentlich hört er nicht mehr so gut, aber heute konnte ich mich sogar auf die Distanz bemerkbar machen. Es ist soo schöön in der Sonne zu sitzen!








*Krotzen
so wird hier die Lava genannt, aus der die Häuser erbaut wurden.

Von der Mauer unseres Nachbarn haben wir am meisten, denn wir können sie sehen.

Montag, 5. März 2018

... Tulpen und Narzissen

Letzten Donnerstag kam dieser fantastische Tulpenstrauß zu mir. Ein paar Bilder habe ich gemacht, von meinem Blütenzauber.  



Ich liebe Blumen. Die Kälte der letzten Zeit hatte uns zwar davon überzeugt, dass es Winter ist, die Sonne dagegen hat die Sehnsucht nach Frühling noch verstärkt.
Die Tulpen stehen und wachsen in einer Vase, die ich zu einer Zeit hergestellt habe, als ich das Drehen auf der Töpferscheibe noch nicht erlernt hatte.




Diese Vase dagegen ist auf der Scheibe gefertigt. Ich bin nicht so ein rechter Blau-Fan, aber das dunkle Kobaltblau hat auf dem feinen Scherben so seinen Reiz.

 
Mir gefällt bei Sonnenlicht die Spiegelung auf unserem Tisch.
Die Narzissen verbreiten sogar noch einen Wohlgeruch.

Auf diesem Bild sind beide Sträuße drauf.



In meiner Werkstatt habe ich noch ein paar schicke Vasen. Hingucker mit und ohne Blumen.





Für´s Poesiealbum:😕
Rosen, Tulpen und Narzissen,
das ganze Leben ist bescheiden.

Vor circa vierzig Jahren konnte es einem geschehen, dass einem jemand sowas ins Album schrieb.😖

Sonntag, 4. März 2018

Für Elise

didel didel die da die da damm, da da damm, da da damm... 
Ach nein, doch nicht für sie, aber für jemand anderen.


Dieser Post ist sozugen privater Natur.
Aber auf die Art einer Postkarte, er unterliegt nicht dem Briefgeheimnis.
Postkarten kann jeder mitlesen:

…..……..Der Stie-iglitz, der Stie-iglitz,
erzählt der Braut den Hochzeitswitz......
fiederallala, fiederallala, fiederalalalalaa

Liebe Freundin, diese Vogelfliese hier gehört zu der Arbeit, die ich nicht foto- grafiert hatte. Du hast mich darum gebeten es noch nachzuholen, weil Vögel darauf sind, insbesondere der Stieglitz.
Die beiden Fotos sind nicht besonders gut geworden, weil es abend und dunkel war, und wir nicht zum Fotografieren eingeladen. 
So, mehr passt auf die Postkarten echt nicht drauf.




Viele liebe Grüße, Deine Beatefreundin 💓

hihi

Donnerstag, 15. Februar 2018

Fehler machen

Wenn schon Winter ist, finde ich es richtig schön, wenn es auch schneit und  ei- ne Zeit lang kalt ist. Deswegen habe ich von unserem Schneewetter ein paar Fotos gemacht.
Guter Blick aus unserem Schlafzimmer

Leider ist das Schneeaufkommen doch etwas seltener geworden. Schnee zu bekommen gelingt manchmal durch eine Reiseplanung. Will man eine größere Strecke mit dem Auto hinter sich bringen, zum Beispiel für einen Verwandtenbe- such, oder etwas dringendes, unab- wendbares, lebensnotwendiges, irgendwo weit weg, dann kommt einem schon mal gerne so ein Wet- ter mit Flockenfall und Glättebildung in die Quere.😨😜

 
 Aus der Lavawand des Nachbarn ragt dieser Pin.



Jetzt bin ich aber ins Palavern gekommen. Das wollte ich auch, aber doch nicht über´s Wetter!!!

Eigentlich wollte ich von gestern erzählen. Gestern war ich sehr motiviert und dachte mir, dass ich mir doch endlich mal die Veredelung eines alten Schmuck- anhängers vornehmen könnte.


Aber gestern war wohl nicht mein Tag. 



Es ist zwar sehr schön geworden, aber ich habe einen Fehler gemacht. Und anstatt mir direkt einzugestehen, dass der grundsätzlich behoben werden muss, doktorte* ich sinnlos an meiner Arbeit herum, vorgeblich um sie zu ret- ten. Aber das ist eben nicht immer schlau. In diesem Fall muss ich doch alles noch einmal auseinander nehmen und ordentlich machen. 
Schade, dass ich das niemend anderem in die Schuhe schieben kann. Aber wenn man das tut, iss´ganz schlecht.
Ich glaube, daran gehen auch oft Freundschaften kaputt; wenn man sich seine eigene Fehlhandlung nicht eingesteht und andere dafür verantwortlich machen möchte.
Sich Fehler einzugestehen fällt schon manchmal schwer. Trotzdem ist es der einzige Weg es besser zu machen.  

 
Jedenfalls setze ich mich heute wieder hin und mache alles noch mal neu.

abends ist´s alles korrekt und farblich verbessert


hier noch ein paar Frühlingsboten mit Schneehintergrund





* "herumdoktoren", das ist ja wohl ein Eigenschaftswort, das einem zu denken geben kann oder sollte?

Freitag, 2. Februar 2018

Fischstäbchen-Award

Jetzt ist doch die Zeit der Preisverleihungen. Wir vergeben ab jetzt auch einen Preis. Und zwar täglich an unseren Kater, der Ermittler und Bigboss, genannt Monsieur Poirot. Er hat Schwierigkeiten zu fressen.



Da er noch nie dick war, ist er im Nu ganz dünne geworden. Die Nachrichten, die ich gestern vom Tierarzt bekam, waren nicht gut. 



Er bekommt jetzt Medizin und, man höre und staune, als Diät Fischstäbchen. Eigentlich soll er auch die Panade mitfressen, denn die macht dick, aber das ist dann doch zu viel verlangt. 







Mit Diät verbindet man ja meistens eine Speise, die die Pfunde purzeln lässt. Das ist aber nicht immer das Richtige.


 





 







Unsere Katzen sind wichtige Mitbewohner. Aus ihrer Sicht würde das allerdings genauso formuliert, dann wären wir die wichtigen Mitbewohner. Abgesehen, dass sie spannende Tiere sind und mir in Manchem schon Vorbild waren, erge- ben sie natürlich auch ein gutes Motiv. Und daher gibt es auch einige Arbeiten von mir, die sich ihnen widmen.




 
Anfang März stelle ich Malerei im Rathausfoyer in Niederzissen aus, mit genau dem Thema. Katzen und andere Leute, oder so.