Samstag, 15. Oktober 2016
Malereins
Nachdem
mich ein
Bild auf
meiner
Staffelei, regelrecht ausgebremst
hat,
schwinge ich wieder die
Pinsel.
Das ist gut,
denn mein keramisches Projekt
braucht
eine
längere Trocknungszeit.
Meine besonderen Malgründe sind bis zum abschließenden Brand, mindestens so spannend, wie damals das Becken für die Werkstatt.
Samstag, 8. Oktober 2016
Familienbesuch
Wir haben noch mal unsere alte Mamma in Griechenland besucht. Auch nach Corfu sind die Flüge, zum Glück für uns und die Mamma, billiger geworden. Ich habe ein paar Bilder mitgebracht.
| Sonnenaufgang, gesehen vom Haus der Cousine |
Zum Beispiel aus meinem persönlichen Paradies, einem Haushaltswarenladen
am Hafen von Corfu-Stadt,
...von einem Ausflug auf den Berg, wo wir auf einer schönen Töpferware lek- keres Essen serviert bekommen haben,
...und einige Bilder vom Sonnenuntergang. Hier eines.
Jetzt sind wir aber wieder da und sind auch ganz froh darum, obwohl die Tem- peratur hier körperlich ein Schock war. Geistig können wir es verkraften, wuss- ten wir es doch vorher.
Einen Schrühbrand habe ich schon eingebaut und angeworfen und ich bin ganz kribbelig, in die Werkstatt zu kommen.
Aber dieses Wochenende wollen wir uns doch noch ein bisschen erholen.
Aber dieses Wochenende wollen wir uns doch noch ein bisschen erholen.
Familie ist eben Familie, auch wenn sie nett ist.
Und noch zwei Bilder, mehr als die Folgenden wollte das Programm nicht.
| Man kann auf die Bilder draufklicken, dann werden sie vergrößert |
Mittwoch, 21. September 2016
Porzellan
Als ich das erste Mal mit Porzellanerde arbeitete, hatte ich das seltsame Ge- fühl das Material unglaublich gut zu kennen.
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Nachdem das alles geschehen war, habe ich mich, sehr skeptisch ob ich dieses spezielle Material auch noch ordentlich hochziehen könnte, an die Töpferschei- be gesetzt. Aber, scheinbar habe ich wirklich eine besondere Beziehung zu dem Zeug. Ich könnte süchtig werden. Leider ist der Rohstoff auch ein bisschen teu- er.
Porzellen hat eine so wunderbare Struktur, dass es einem manchmal so vorkommt, als wäre alles an Bearbeitung schon getan, wenn erst der erste Schritt getan ist.
Aber es wird mit jedem Arbeitsschritt noch schöner!
Sonntag, 18. September 2016
Einblick gewähren
Na gut, ich will mal nicht so sein. Hab ich doch den Ausstellungsraum neu ein- gerichtet und die Schüsseln besonders präsentiert. Da lass ich mal ein bisschen was sehen.
Ganz rechts die Schüssel steht auf einem kleinen Emailleofen. Auf dem Foto o- ben kann man es besser sehen. Als ich klein war, war es mal Mode allerhand Kupferplättchen zu emallieren. Dabei kamen auch ganz hübsche Sachen herum, aber ich wollte das noch mal richtig machen. Dazu komme ich blos nicht. Aber das urige Öfchen kommt so doch noch mal zum Einsatz.
Samstag, 17. September 2016
Tonleichen
Manchmal redet man sich völlig zu recht irgendwelche Tatsachen schön. Das ist dann notwendig, wenn einen die Wahrheit überfordern würde. Nachher kann man dann öfters seine Enttäuschung erleben. Aber für den Moment wars gut.
Kurzer Rede langer Sinn, ich hatte es wirklich für möglich gehalten, dass ich meine "Straf-tone" fast alle aufgebraucht hätte.
Nicht mit der Absicht mich zu Enttäuschen, sondern mit dem Willen mir einen kleinen Überblick zu verschaffen, (Betonung liegt auf klein) schaute ich endlich noch einmal genauer ins Regal, an seine heimliche Stelle. O! welch einem Irrtum ich doch erlegen war! Jetzt war also der Zeitpunkt gekommen, an dem ich es noch einmal mit Größe aufnehmen wollte. Denn große Werkstücke brauchen viel Material.
Ich bin ganz erstaunt, wie gut das geht. Lernen durch Zeit und Imagination. Ich habe mich schon oft verbessert, wenn ich mir die Zeit ließ Fertigkeiten sacken zu lassen, die ich mir noch einmal vorgestellt hatte.
| Das gab ein gutes Gefühl |
Diese Dinger werden speziell gestaltet. Sie sind meine Leinwände. Einen kera- mischen Malgrund zu haben, war für mich übrigens der Beweggrund das Frei- drehen auf der Töpfercheibe zu erlernen.
Montag, 12. September 2016
Milchkaffeetassen
Hab ich doch gesagt: Es wird auch wieder Milchkaffeetassen geben. Ich trinke nicht viel Kaffee aber das, was in diese Tassen rein soll oder kann, mag ich ein- mal am Tag sehr gerne. Außerdem finde ich, dass sie sozusagen dazu prädes- tiniert sind, um als Einzelstück gearbeitet zu werden.
Verwandtschaft zwischen den Einzelstücken herzustellen, geht ganz einfach, in- dem man ähnliche Farben benutzt. Ich finde ja, dass schon die Art der Glasur Verwandtschaft herstellt. So wie gemeinsame Nasen in einer Familie.
Labels:
Keramik
Standort:
Kirchstraße 6, 51143 Köln, Deutschland
Samstag, 10. September 2016
Gucken macht Spaß
Die Ausstellung umzuräumen, ist immer viel Arbeit. Aber wenn dann alles gut steht, kann es sein, dass mir so ein Kommentar ans Ohr klingt, wie er da jetzt am Fenster geschrieben steht.
Bei goldenem Sonnenschein sieht alles natürlich noch viel netter aus
Wenn man der keramischen Aufforderung an der Werkstattaußenwand folgt, sieht man nun dies.
Aber genauer gucken kann man na- türlich immer nur ganz selbst vor Ort. (Jetzt ein Smiley) [Kürzlich hörte ich wieder den Spruch: "Die Hoffnung stirbt zuletzt." Glaub ich ja nicht. Aber Hoffnung motiviert im- merhin.]
Natürlich habe ich den neuen Satz von innen aufgeschrieben. Ist schon er- staunlich, dass der Kopf das so macht; Spiegelverkehrt schreiben.
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