Donnerstag, 11. Juli 2013

Schlaflosigkeit kann auch inspirieren

So doof finde ich das gar nicht, wenn ich mal nicht schlafen kann. Jetzt Im Sommer schnappe ich mir meinen roten Nachtplüschmantel. Trés chic für niemanden. Und dann gehe ich mit meinem hässlichen Langstielfeurzeug auf unsere Terrasse und mach Lichterchen an. Wenn sie alle entzündet sind, schau ich sie mir an und finde sie schön. Aktives Schönfinden ist sehr gesund! 
Ich überlege mir, welche Formen auch gefallen könnten, mit welchen Glasuren und so weiter. "Ich könnte ja auch fertige Gläser mit meiner Keramik kombinieren.. Glas kann man auch einlöten...Kann ich mich überzeugen, dass es sich lohnen würde, sich mit dem Thema genauer auseinander zu setzen?... Hm. Glaub ich nicht."
Und während ich so überlege und entwerfe und verwerfe, schaue ich auch unseren prächtigen Sternenhimmel immer wieder an. Der ist toll hier!!!
Lichter am Himmel, Lichter auf dem Tisch. Lichter oben, Lichter unten.
Auf dem Silbertablett, ich habe es von ganz wundervollen Menschen geschenkt bekommen, sind die Lichter versammelt. Da links, das ist Handarbeit von mir. Das gleich daneben, ist von einer Kollegin, finde ich auch sehr schön. Die anderen sind sämtliche aus irgendwelchen Tinefferien*. Zwei davon sind ganz klar Handarbeit. Wie der Rest hergestellt wurde, darüber kann ich ja mal in meiner nächsten schlaflosen Nacht nachdenken. 
(*Tinefferia kommt von Tineff, kölsches Wort für Nippes)

  







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