Freitag, 17. August 2018

Auf engstem Raum

Wenn man da vieles präsentieren will, muss einem schon was einfallen. 

Das tut es natürlich nicht immer. Aber dem eigenen Hirn eine Aufgabe zu stel- len, hilft manchmal. Also sagte ich ihm: "Hirn! denk Dir doch mal was für mei- nen Schmuck aus! Der ist nicht so gut in Szene gesetzt."


 


💭💭💭 Da hatte ich doch, vor nicht allzu langer Zeit, dieses Schränkchen in die Werkstatt zurück geholt.....  Man könnte, man könnte doch...





ein paar von den Schubladen als Auslagefläche nutzen. Und dann kam auch schon wieder unser, mich abschreckender, Stall mit ins Geschäft: Denn in dem befand sich noch der Rest einer Platte, die wir für den Ausbau des oberen Badezimmers gebraucht hatten. Ein elendiger Rest. Ein Rest mit Struktur, aller- dings. Ein jetzt mit schwarzer Farbe gestrich- ener Styrodurstrukturrest, der sich gut als Unterlage für Schmuck eignet. Unter anderem weil, in den leicht nachgiebigen Platten, sogar der Schmuck mit Nädelchen gesichert werden könnte. Auch nicht schlecht! 


 ....und die Farbe, die Farbe für die Außenseite der Schubladen, ha, die hatte ich schon gekauft, weil wir wurmstichige, wunderschöne Stühle für den Außen- bereich präparieren wollten. Oben auf dem Foto liegt einer davon herum. Wunderbar, wenn sich alles so zusammen fügt! 
Vielleicht kaufe ich bei Gelegenheit noch einen extra Schmuckbeleuchter-Spot.

Montag, 30. Juli 2018

"Tupperdosen"



Für diesen Post, habe ich jetzt sogar auf die Seite des Plastikschüsselherstellers geschaut. 
Er ist vielleicht doch mittlerweile billiger als ich. Aber so genau habe ich jetzt auch wieder nicht geschaut.


 
Kunststoff ist gewiss ein so vielseitiges Material, wie Keramik. Es gibt auch re- gelrecht schöne Produkte. Dennoch habe ich nie richtig Gefallen daran finden können. Eine Deckeldose ist für die Verwaltung von Lebensmittelresten, oder vorbereiteten Speisen schon recht praktisch. Keramik hat den Vorteil, dass sie, sollte sie einmal kaputt gehen, sich über die Jahre wieder in den Kreislauf der Natur einfügen kann, denn auch sie kann, wie Stein, zu Sand zerrieben werden. Oder aber, es gibt in einigen hundert Jahren noch immer Archäologen, die sich in ferner Zukunft über die dann alten Scherben freuen. Das  ist auch schön.

Wieviele Altertumsforscher werden die Klimaveränderungen wohl überstehen?
(..dies war eine rhetorische Frage)

Ich wünsche Glück!
 

Freitag, 20. Juli 2018

Örtlich

Der letzte Brand beinhaltete wirklich feine Arbeiten. Unter anderem ein Dorf.

Krotzen heißt hier die Lava, die zum Bau der typischen Häuser benutzt wurde




Als ich vor vielen Jahren hier hin zog, war mir der Baustoff Lava völlig unbe- kannt. Tatsächlich werden weltweit Häuser daraus gebaut! Es macht ja auch Sinn, das Material, das vor Ort zu finden ist, zu benutzen und Vulkane sind eben verbreitet. Der Charme der dunklen Mauern, erschloss sich mir nicht sogleich.
In einem Keramikbrennofen, kann man das Schmelzen von "Gestein" auch erleben. Das ist natürlich nicht erwünscht. Passiert ist es mir aber. Bevor ich in dieses Haus einzog, machte ich Bodenfliesen für unser Badezimmer. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht besonders viel Erfahrung mit dem Werkstoff Ton. Die Fliesen brannte ich mit der höchsten, für diesen Ton, möglichen Hitze. Mein Ofen jedoch war im unteren Bereich heißer als gewünscht, so dass die Fliesen nicht nur verglasten, sondern schmolzen und sich nicht mehr von der Ofen- platte lösen ließen.


 
😏


Da war aber wieder viel Wasser den Rhein runter gerauscht. 
Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass seit dem letzten Post
soviel Zeit vergangen war. Ja dann freut euch schon mal auf 
meine "Tupperdosen". Die präsentiere ich beim nächsten Post.

Montag, 9. Juli 2018

Heimliche Arbeit

Durch den  Datenschutzgesetzstress, wurde es allemal fällig, das meine Home- page überarbeitet wird. Dabei habe ich mit meiner Seite keiner Fliege was zu Leide getan. Jedoch, als ich meinen Internetauftritt nach ein paar Jahren kritisch betrachtete, fiel doch auf, dass etwas zu geschehen hatte.

Also musste ich Material zusammen tragen, damit die Homepage mit Abbil- dungen meiner Arbeiten, etzätärapehpeh, gefüllt werden kann.
Ich fand es diesmal gar nicht so einfach, eine Auswahl zu treffen: Was will ich denn dargestellt haben? 
Darum wollte ich mich vorrangig kümmern, seit wir von Corfu zurück sind. 

Allerdings nicht immer konsequent, denn es war so heißßßßßßßßßßßsssss. 



Manchmal ist so ein Hirn gar nicht angeschaltet, in diesem Falle meines, und so kam  mir nicht in den Sinn, dass wir ja extra GEGEN die Hitze, oben unterm Dach an den Gaubenfenstern, Rollos  haben. 


Wenn man nicht denken kann, kommt manchmal einer vorbei und gibt einem einen Tipp. So ist es auch hier geschehen. Außerdem war passend zu meinem Vorhaben für heute, die vergangene Nacht so kühl, dass unser Dach auch nicht mehr aufgeheizt war.
So und dann habe ich den lieben, langen Tag Dateien bearbeitet und ausgewählt, denn ich wollte die Sache vom Tisch haben. Ich hoffe, eine gute Wahl getroffen zu habe.

Jetzt freue mich auf den nächsten Schrühbrand, da hab ich echt feine Sachen gearbeitet.  





Donnerstag, 28. Juni 2018

Was Typisches

Der Himmel ist blau, die Luft ist klar, die Vögel begrüßen den Tag durch das weit geöffnete Fenster, da kann der Tag früh beginnen.


Wenn ich gut in  der Arbeit bin, sollte man doch anehmen, dass auch viele Stücke von mir angefertigt werden. Das glaube ich auch, wenn ich beginne. Wenn ich dann Stunden um Stunden mit Ausarbeitung beschäftigt bin, fallen mir manchmal die Leute ein, die meine Preise teuer finden.

Heute jedenfalls ist mir unser Tupfenkater überall hin gefolgt. Da ich den ganzen Tag in der Keramikwerkstatt arbeitete, legte er sich mir ebenda immer in den Weg. 


Ich bin innen herum gegangen, um Ihn auch von draußen zu fotografieren. 

Nichtsdestotrotz, habe ich heute gar nicht so wenige Kleinigkeiten angefertigt, die, wenn alles gut wird und sie hernach so aussehen, wie geplant, etwas Typisches für diese Gegend hier darstellen.

Und hier kommt noch ein Foto, das typisch ist für meinen Blog. Was kann das nur sein?

Unser alter Kater.

Montag, 25. Juni 2018

Gelandet

Nicht hier, das war jemand anderes
Gestern abend sind wir wieder in Deutschland eingetrudelt. Dieses Eigen- schaftswort bezieht sich nicht auf den Flug, der war etwas rumpelig, aber nicht weiter beachtlich. Nein wir kamen so peu à peu an. Erst am Flughafen, dann bei Freunden, dann hier.


Im Garten ist alles los.
Die schwarzen Stockrosen, 
die ich ausgesäht hatte, sind 
wunderschöne zartrosa-farbene 
geworden. 

Das Wandelröschen, dessen 
Samen ich letztes Jahr von 
Corfu mitgebracht hatte 
und zunächst orange blühte, 
scheint sich nun doch um zu
entscheiden. Das kann es auch,
ist es doch ein
Wandelröschen. 




Ich freue mich auf die Arbeit. Heute war quisiquasi noch Urlaub 

Also wir sind wieder da und somit ist meine Werkstatt auch wieder geöffnet.
Durch Regen, Wind und Alles
War die Rosenblüte der New-
Dawn Rose fast ganz verweht.
Der pinke Rosenbusch, war umgesun-
ken, weswegen wir einige Blumen-
sträuße schneiden mussten

Mittwoch, 13. Juni 2018

Die Werkstatt macht Urlaub

Eben noch hatten wir was anderes gedacht. Nämlich, dass es gewiß nicht das Wetter ist, das uns nach Corfu treibt. Jetzt aber ist es nicht nur wolkig, sondern auch richtig frisch. Vorgestern noch war der Tag ganz hell, weil die nasse Luft das Licht so stark reflektierte. 

Durch die große Dürre und den starken Regen,
sind die Felder zweifarbig geworden
 

Nur selten male ich einen Anblick aus der Natur. Dafür brauche ich auch gar nicht aus dem Haus zu gehen, da ich nur meine Beeindruckung ausdrücke. Druck rein, Druck raus.
Jedenfalls werden wir wieder unsere Verwandten besuchen. Weswegen wir Haushüter engagiert haben, die hier Urlaub machen und unsere Katzen und Pflanzen versorgen.
Jetzt aber muss alles noch in einen vorzeigbaren Zustand gebracht werden.






Das Gras ist zu hoch und in den Ritzen hocken die Kräuter, die unseren Standort übernehmen, wenn ich nichts dagegen unternehme.
Aus Kräutern habe ich uns einen schönen Strauß gepflückt. Die sind so schön und groß, dass ich weiß, warum ich unseren Wildpflanzen hier im Hof schon Einhalt gebieten muss:
Ich bin ein Gebieter....hier auf meinem Gebiet.☺




 Das Atelier unARTig bleibt vom 14. bis zum 24. Juni geschlossen

Danach stürze ich mich wieder in die Arbeit und freue mich, dass ich nicht mehr andauernd von Feiertagen unterbrochen werde. Da kannste mal sehen, es gibt auch doofe Leute, die es hinkriegen, sich nicht über die Anhäufung freier Tage so zu begeistern. Ich habe ein paar Projekte im Sinn und könnte gleich damit loslegen.

Aber ich freue mich auf Corfu: Auf die Hitze, die Natur, das Meer, die Stadt und die Menschen und unsere Freunde und Verwandten. 



Das Bild ist noch nicht fertig.


Und dann komme ich voller Elan zurück. Bis dahin allen eine gute Zeit!