Freitag, 11. Januar 2019

Gabriele Münter

Gestern abend wollten wir die weltstädtischen Öffnungszeiten des Museum Ludwig in Köln nutzen und die Gabriele Münter-Ausstellung ansehen. Vor ein paar Tagen noch, konnte man im Internet die Information finden, dass das Museum Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet hätte. Das freute uns, weil unser Wochenende schon verplant ist. Und da wir informiert waren und nicht besonders misstrauisch sind, schauten wir nicht noch einmal nach und fuhren gestern abend hin. Pünktlich, um auf das hauseigene Klo zu gehen, kamen wir um sechs Uhr an, denn da wurde gerade geschlossen. Schade, schade. 
Die Ausstellung ist täglich noch bis Sonntag 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Am Rhein fanden wir ein nettes Lokal, in dem uns ein wirklich guter Kakao serviert wurde. Für mich war es nicht so schlimm, bin ich doch gerne in Köln. Außerdem hatte uns mein Wissen über Neben- und Nebennebenstrecken vor längeren Staus bewahrt.



Dieser Ausflug hat scheinbar meine Phantasie sehr angeregt. Heute Nacht träumte ich etwas bezauberndes. Und zwar fand ich in meinem Küchenbuffett lebende Miniatur-Tiere vor. Zunächst sah ich nur die zwei schwarz-weißen Füchse. Wahrscheinlich inspiriert, durch ein Foto einer Handarbeit von mir, das ich gestern beim Archivieren kurz gesehen hatte.




Aber dann fand ich in jedem Fach Tiere vor. Kleiner als meine Hand stand ein indischer Tiger darauf, ohne dass er mich biss!!! Das fand ich im Traum ganz erstaunlich.



Ein Löwe war auch dabei und ein ganzer Stall (Küchenschrank) voller wilder Tiere.


Waren das vielleicht unsere neuen Katzen, die mich zu diesem Traum inspirierten????  

Montag, 31. Dezember 2018

Zeit und Ziele



O, o, o, es neigt sich,
neigt sich rasant 
dem Ende zu; das Jahr.  
Ich habe an dieser 
Zeichnung mit dem 
Bildbearbeitungsprogramm 
herum gewerkelt. 
Jetzt sieht  es ein bisschen
verschneit aus. 
Mir gefällt es, unterstreicht es 
doch meinen Gedanken,
dass man ein klares Ziel haben,
der Weg dahin aber recht 
nebulös sein kann.


Es geht also zu Ende, das Jahr, dass sich für mich wie zwei anfühlt. Viele Leute nehmen sich für das neue Jahr irgendwelche Sachen vor. So etwas schwieriges, wie "mit dem Rauchen-aufhören" zum Beispiel. Oder, jetzt nach Weihnachten, weniger Süßes zu essen um, ha, auch noch ein paar Pfunde zu verlieren. 


Ein Ziel zu verfolgen ist eine gute Idee. Es kann auch ein schwieriges Ziel sein. 

 


Sicher erreicht jeder auf eine andere Art sein Ziel. Aber ich bin der Meinung, man sollte nicht zu streng zu sich sein. Das erschöpft.
Mit Tusche behandle ich gerade das Thema Traum/Ziele. Dabei verbinde ich Elemente, die meine Freundin sehr liebt. Es hat sich so ergeben. Irgendwie bin ich auf den Baum gekommen. Im Gegensatz zu meiner Freundin kenn ich mich mit Bäumen nicht so gut aus. Bei mir dauerte es nur knapp zwanzig Jahre, bis ich entdeckte, dass die Pappel dahinten eine Eiche ist. Meine Freundin meinte, ich hätte sie blos mal fragen müssen,- aber was gab es da zu Fragen, für mich war es eine Pappel.


Meine Bäume sind der Einfachheit halber reine Phantasie.





Das Ziel zu erreichen, liegt nicht allein in eigener Hand. Aber auf dem Weg dahin, kann einem viel interessantes und schönes passieren. Naja, und das andere auch... Am Ende kann es einem so gehen, dass man das Ziel gar nicht mehr will, oder man feststellt, dass es absolut für nix und niemanden erreichbar ist.  



Jetzt ist aber gut. Genug damit, genug mit Zweitausendachzehn, Schluss!!!

Ich wünsche allen Menschen ein lebendiges neues Jahr, mit gelebter Liebe und Anteilnahme, mit Platz zum Leben und Lebensspendern, wie Freude und Nahrung.    Und Frieden!!

Dienstag, 18. Dezember 2018

Auf den letzten Drücker

bekomme ich diese Tassen doch nicht fertig. Einen kleinen Ehrgeiz hatte ich diesbezüglich entwickelt, denn die drei von links wären gerne unter dem Weih- nachtsbaum gelandet. Ja, ich kann also auch Sachen auf Bestellung machen. Nur solche, die wie meine Arbeiten aussehen, versteht sich. Aber wenn man sie zu einem bestimmten Zeitpunkt haben will, muss man bei keramische Arbeiten beachten, dass sie einen längeren Zeitraum zum Trocknen brauchen, dass Glasieren und Bemalen auch seine Zeit braucht und dass man einen Brennofen nicht nur mit ein paar wenigen Werkstücken darin brennt. Also muss noch mehr gearbeitet werden. Soweit die Tatsachen.

Wer akut was von mir will, kann immerhin noch auf meinen nicht gar so kleinen "Fundus" zurückgreifen. Schau´n wa ma, wat wa da so ha´m.... 
Zum Baispiiieeel:

ein paar Schnapsgläser mit Schmetterlingen im Bauch..
Die Gläser habe ich mit einer Graviermaschine bearbeitet. Das gibt es nicht nochmal!


Und hier zum Beispiel ein blaues Keramikarmband....  Armbänder sind in vielen Farben vorhanden.

Und dieses freigearbeitete Schälchen gibt es, wenn man will, sogar im Set.

Bis zum 21. Dezember kann man noch in meiner Werkstatt stöbern kommen.

Dienstag, 11. Dezember 2018

Schon fast die ganze Hälfte abgewartet

Kurskunstwerke wartend auf den letzten Brand
Im Dezember ist man ja, bis zum 24sten des Monats, mit Abwarten beschäftigt. Offiziell heißt diese Zeit  Advent. Ein schönes Wort, wie ich finde. In dieser Zeit suchen viele Menschen nach passenden Geschenken für ihre Familien und Freunde. Vielleicht finde ich das Wort wegen diesen Rituals so schön.
Ich gebe auch Kurse. Kann man übrigens auch verschenken. 😲
Oder man kann etwas selber im Kurs hergestelltes verschenken. Das ist auch sehr schön.

Für dieses Jahr ist letzteres zugegebener Maßen zu spät, aber ersteres, also den Kurs zu verschenken, passt im Jahr dann auch immer.


Mit dem "offenen Atelier" hatte ich irgendwie das Gefühl, das Jahr sei schon um. War es aber nicht. Seither ist im richtigen Leben wieder ganz viel passiert. Deswegen kam ich auch gar nicht zum bloggen. Mit der Zeit ist aber ein schönes Foto vom  "Fest im Atelier" zu mir gekommen, nämlich gestern.






Und das kommt jetzt hier hin.


 

Jetzt bin ich erst mal wieder hier. Ich hoffe, der letzte Rest des Jahres vergeht nun nicht ereignislos, aber ohne größere Aufregung. Das könnte mir gefallen.

Dienstag, 20. November 2018

Konsequenzen für Sachen

Ich hatte es erwähnt, bei uns sind zwei neue Kater eingezogen. Da wir ja nicht wussten ob und was für Punker die beiden sind, hatten wir die großen Gemälde, die ich dort aufbewahrte in´s Wohnzimmer gestellt. Schließlich be- müht man sich nicht um ein gutes Er- gebnis, um es später in Streifen vor- zufinden! 
       Im Wohnzimmer an der Wand gingen sie mir allerdings mächtig auf die Nerven.
Unser Haus bietet reichlich Arbeit, dem, für den Putzen und Räumen Berufung ist. Mich fordert es auch dazu auf. Ich habe aber anderes vor. Wenn sich wieder und wieder Stapel und Haufen auftun, bekomme ich ein unwil- liges Grummeln im Bauch. 


Eine Haushaltshilfe sollte wenigstens von mir ein ordentliches Geld bekommen, weswegen ich sie mir nicht leisten kann. Also müssen andere Lösungen her. Manchmal fallen sie einem ja auch ein. So kommt es, dass im Mal-Atelier ein Gestell für die großen Bilder entstanden ist und alles was ich dahin stelle, gehört nun dahin.

Das Gestell hat ´türlich mein Mann gemacht












Abends ist alles fertig und im Dämmerlicht verspricht das Atelier ein angenehmes Arbeiten.


Freitag, 9. November 2018

autodidaktisch oder schulisch

...besagte "Frauenskulptur"
Im Rahmen des Umbaus in meinem Ausstellungsraum, habe ich auch Ungeplantes verändert. Umbau zieht immer Umbau nach sich, weil die Raum-Ästhetik das so verlangt. Das ist klar.
Mir ist es jetzt aber mal wieder so gegangen, dass die eine Tat, noch eine andere nach sich zog. Der Griff zum Quast, im Ausstellungsraum führte dazu, dass ich in der Werkstatt auch die Wandabrisswunden mit Kalkfarbe versorgte. Und das macht sich gut!




Ich bin mir fast sicher, dass jemand nach dem Abreißen der Mauer in der Werkstatt damals, zu mir sagte, dass diese Abrissreste, doch wie eine Frauen- skulptur aussehen und man das so lassen kann, weil das zu meinen Arbeiten passt. Und dann habe ich einfach nicht mehr weiter in mich hineingelauscht und es ist so geblieben.




Manchmal lasse ich mir etwas sagen und das gilt dann.  Oft bin ich mir einer Sache sofort sicher und dann gilt das. Aber da, wo das nicht der Fall ist, bin ich manipulierbar. Und das ist letztenendes auch der Grund, weshalb es einen echten Vorteil für mich hat, dass ich mich autodidaktisch ausbilden musste. Denn dabei gibt es keine Ablenkung von sich selbst. 
Schlecht ist seltsamerweise vielfach das Ansehen  autodidak- tischer Ausbildung. Dabei ist Ausbildung eine gute Ausbil- dung, wenn man es an den Ergebnissen erkennen kann. Selbstschulung erfolgt oft auf Grund mangelnder Möglich- keiten. Zum Beispiel in Ermangelung von Geld. Oder Zeit. Oder Unterstützung. Manchmal ergibt es sich auch einfach so, dass man sich selber etwas beibringt und fast ohne es zu merken, sich professionalisiert hat. 


Im übrigen muss man, ehe man an einer Kunst-Akademie genommen wird, erst einmal unter Beweis stellen, dass man Künstler ist; erst danach wird man aus- gebildet!  
Zudem gibt es genügend bekannte Künstler, die keine akademische Ausbildung haben, ihre Professionalität aber dennoch unter Beweis stellen konnten. Sich bei der Ausbildung helfen zu lassen, ist natürlich fantastisch, aber nicht jedem vergönnt. Lernen muss man immer selber.


Was den Bekanntheitsgrad angeht, (sollte dieser für den Betrachter ein Indiz der Güte der Kunst sein) wird er sehr durch Vitamin B, Finanzen und Verstorben- sein begünstigt. 
  Da mir sowohl das Vitamin, als auch das bauchige Portemonnaie fehlen, kommt für mich nur letzteres in Betracht; womit ich mir aber noch Zeit lasse.😉


Richtung Ausstellungsraum habe ich die Bruchwunde natürlich auch 
mit Kalkpflaster versorgt. Ich finde der Kalk macht sich wirklich gut.

Dienstag, 23. Oktober 2018

Vertrauen aufbauen

Ein Hosenbein ist auch...
Da unser schwarzer Kater mit seiner exklusiven Stellung in der Familie nicht glücklich war, haben wir ihm zur Gesellschaft zwei weitere Kater dazu geholt. Für sie ist  das auch gut, denn sie brauchten einen neuen Platz. Das wussten sie nicht, weswegen sie nicht ganz glücklich mit ihrer Situation sind. Sie haben unser Gästezimmer bekommen, was sonst? Bis jetzt haben die drei noch keine Bekanntschaft miteinander  gemacht.    Unser schwarzer Kater hat allerdings jetzt was gerochen. 



...kein schlechter Untergrund
Er ist hin- und her gerissen, ist neugierig, hält sich aber zurück. Jetzt wünschen wir uns gewiss alle, dass die Neulinge ihre Furcht verlieren. Sicher könnte unser schwarzer Kater ihnen erzählen, wie gut das hier ist, aber das ist dann doch zu heikel. Also sollen sie sich erst einmal mit mir vertraut machen.
Das bedeutet, ich habe eine Arbeit zu machen, die ich im Gästezimmer erledigen kann. So kommt es, dass ich mich an den Schmuck gesetzt habe. Aus Griechenland habe ich ein paar Achatperlen mitgebracht, die sollten nun auch zum Einsatz kommen.

 

...zum Fotografieren. Hier auf unserem Fußboden geht es auch ganz gut



Bei der Zähmungsaktion entstand zum Beispiel dieses Armband. Mit keramischem Türkisschüsselchen, in dem ein Rosenquarz liegt, 
weitere Keramik- und Porzellanperlen, ein bisschen Silber 
ein bisschen Glas, eine Spur Süsswasserperle und 
besagtem Achat.