Sonntag, 29. März 2020

Huch?


Gerade ist ja kein 
Publikumsverkehr. 
Woran es liegt?
 Höhere Gewalt!
Weil die warme Jahreszeit
 noch in Arbeit ist, steht mir
im Ausstellungsraum das
Pausebänkchen im Weg.
Das gehört eigentlich raus.



Aber manchmal, trotz dass keiner nach mir fragt, komme ich daran vorbei und was sehe ich da?

"Wer ist denn hier eingebrochen und hat die ganze Unordnung hinterlas- sen?😮"

Ich gehe einen Schritt weiter und sehe: Ja, es wurde eingebrochen; der Regal - boden war es. Nun ja, ich bin sowieso gut in Arbeit. Dann gibt es eben noch ein bisschen mehr zu tun!
Ein Sonntag unter der Fuchtel des Corona-Virus, ist nicht böse wenn man an ihm arbeitet.

Dienstag, 24. März 2020

Planen und sehen, was draus wird



 
Derzeit arbeite ich für
einen Markt. Üblicherweise
nehme ich an Märkten gar 
nicht mehr teil. Vielleicht
kommt es auch diesmal 
so, schließlich steht derzeit 
alles auf tönernen Füßen: 
Also auf ungebranntem Ton, 
der auf Belastung mit 
Nachgeben reagiert.



Obwohl ich auf eine nun fast schon unwahrscheinliche Veranstaltung (Covid lässt grüßen) hin arbeite, gelingt mir die Arbeit dafür ganz gut.

Blick auf den gleich beschriebenen Baum, in dem man im Wipfel die Elstern-Baustelle erkennen kann



Mich inspirieren dieses Jahr die Elstern, die dieses Jahr ihr Nest in die Pappel gegenüber, die eine Stieleiche ist, hineinbauen. Ich finde, es sind wunder- schöne Vögel. 



Diese Arbeit befindet sich im Rohzustand und wird sich ganz verwandeln. Die Farben erwecken derzeit einen ganz anderen Eindruck. Weil das so ist, ist es immer noch spannend, den Keramik-Ofen nach dem letzten Brand zu öffnen.

Mittwoch, 18. März 2020

Ja, ich MUSS mir Sorgen um die ANDEREN machen


Kürzlich noch waren wir am Witzeln und nahmen an, dass es wahrscheinlich nicht schlimmer kommt, als bei der echten Influenza. Hubbs, was ist denn Influenza? Das ist die Grippe. Die Grippe war schon immer wirklich schlimm und für viele Menschen schon immer sogar tödlich. 
Die Situation mit diesem neuen Virus ist möglicherweise tatsächlich weitaus gefährlicher. Und deswegen darf man sich ruhig so verhalten, wie es empfohlen wird. Wenn man wie ich, über Fünfzig ist, hat man nicht selten Freunde, die in irgendeiner Weise in die Risikogruppe gehört. Wenn man jünger ist als ich, hat man oft Verwandte, die in diese Gruppe gehören.

  Und mit den Anderen fängt unser aller Verantwortung an. 

Ich muss, in so einem Fall, eben nicht nur an mich denken und Papierfabriken voller Klopapier horten. Was will ich mit all den Nudeln? Weiß ich überhaupt wie man eine Konservendose öffnet? Muss ich weiter Party machen, weil ich nicht zu den Risikogruppe gehöre? 
Es kann sein, dass derjenige, dem es vielleicht unmittelbar an den Kragen geht, wenn ich ihn mit Covid19 annieße, nicht unmittelbar zu den Menschen gehört, die mir nahestehen. Aber irgendwem steht er nahe. 
Darf ich wirklich so nachlässig sein und nur aus Mangel an Freundschaft jeman- des Leben gefährden?

Hier zeigt sich jedenfalls, mit wem man befreundet sein sollte. Alle Menschen, die jetzt die Läden leer kaufen, sind auch die, die dich in einer persönlichen Notlage im Stich lassen werden. Willst du dazu gehören?

Mittwoch, 26. Februar 2020

Da wo man nicht "eigentlich" sagt


...und auch nicht "man".
15.2.2020 die Nahe, nahe bei Bad Kreuznach

Da komme ich gerade her, nämlich aus einer psychosomatischen ReHa.
Und was sagt man da dann? "Da sag ich nicht eigentlich." Immer noch nicht. Warum? Da muss doch dahinter zu kommen sein. Also ein Zitat aus dem deutschen Duden:

ei·gent·lich1
/eígentlich/
Partikel
  1. 1.
    verstärkt oder relativiert besonders in Fragesätzen eine gewisse Anteilnahme, eine vorwurfsvolle Äußerung eigtl.
    "wie heißt du eigentlich(überhaupt)?"
  2. 2.
    nebenbei bemerkt, übrigens, was ich noch sagen wollte eigtl.
    "kennen Sie eigentlich diese Malerin?"
     
     
Wollte nachschauen, wo hier der geistige  Inhalt liegt, der in der Psychobox   (im psychologischen Gespräch in der Reha) es fraglich erscheinen lässt,  solche Sätze wie:
 "Eigentlich ist mir das Bild in der Reha ganz gut gelungen!" 
zu sagen.
Übersetzt: "Was ich noch sagen wollte, das Bild ist mir ganz gut gelungen." 
Das ist nicht klar genug?
Und ist es nicht freundlich, den Vorwurf mit diesem Wort etwas zu entkräften 
"Hey du da, was willst du eigentlich, das Bild ist doch ganz gut gelungen!!!!" 
Naja, so schlapp ist der Vorwurf auch wieder nicht!!!



Dass es Sinn macht, das Wörtchen "ich" zu bemühen, wenn ich mich selber meine, da bin ich dabei. Aber eigentlich ist eigentlich doch ein recht beredtes Wörtchen.

Um mal zur Sache zu kommen, eigentlich melde ich mich hiermit zurück.


 
 

Freitag, 22. November 2019

Der Sonntag kommt


Jetzt
SONNTAG, 24. NOVEMBER

Offenes Atelier in Wassenach 
Von 13 bis 18 Uhr 
Noch nicht vorweihnachtlich, 
aber schon vor Weihnachten 



Hier  feiern wir die Kunst. 
Bei Kaffee und Tee und Gespräch     

Freitag, 20. September 2019

Sonnenblumen


Sind auch Sonnenblumen als Motiv out? Normalerweise entscheiden soetwas die Kunstkritiker. Sie entscheiden über das, was der Betrachter ihrer Meinng nach, von einer Darstellung halten soll. 
Mir ist das egal; für mich sind sie es nicht: out, die Sonnenblumen.
Natürlich haben auch andere Künstler schon Sonnen- blumen gemalt. Danach haben die Sonnenblumen aber weiterexistiert und noch immer stehen sie auf unseren Feldern. Und bei mir und anderen in der Vase. 


Und sie haben mich total angemacht, weswegen auch ich jetzt Sonnenblumen male.  Normalerweise male ich das menschliche Gesicht, in allen Formen und Stimmungen. Gerade aber gefällt mir, dass Sonnenblumen kein Gesicht haben. In der Vase wollen sie nichts. Sie sind so freundlich eine Weile, trotz, dass sie ihrer Wurzeln beraubt sind, weiterzublühen. Sie werden nicht mehr von Bienen besucht und bilden keine Frucht mehr aus. Sie sind nutzlos und nur noch schön. Und genau das lieben wir. Sie sind schön in allen Stadien ihres Erblühen und Verwelkens. Ganz frisch hatte ich sie oben auf unserem dörflichen Blumenacker erworben. Die Knospen zeigten schon ein paar neugierige Blütenblätter. Nun gehen die Blüten immer weiter auf, während das Laub schon zu welken beginnt. Dann wird das Laub ganz gelb, aber hält noch die Form, während die Blüten sich kraftvoll ausbreiten....

Auschnitt



Freitag, 13. September 2019

Präsentation

Zur Präsentation kann man sich reichlich Gedanken machen. Auf kleinem Raum kann es dann aber schnell sein, dass eine Idee doch nicht so praktikabel ist und wieder verworfen wird. Unser akutes Verwerfen habe ich fotografiert. Es wurde ein Wegwerfen.



Die haben sich schon gut gemacht, diese Papierunterarme. Meine Armbänder kamen darauf gut zur Geltung. Aber da ich sie nur am Tag des "Offenen Ate- liers" aufstellen kann, kommen sie jetzt in die Tonne.

Da sehen sie noch ein letztes mal hübsch aus...