Dienstag, 25. Oktober 2016

Material


Es ist das Material, das mich reizt. Weil es mich neugie- rig macht, lerne ich es zu beherrschen. Dabei hilft mir ein recht intak- tes Einfühlungs-vermögen.
Material ist auch das, was ich kürzlich von einer übervollen Apfelquitte erhalten habe. Reichlich Früchte. Die Vermittlung zwischen mir und den Früchten übernahm eine Bekannte von mir. Ich freue mich sehr darüber.




Jetzt hab ich was zu tun. Der Plan: Zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, Gelee und Quittenbrot zuzubereiten.
Für das Gelee habe ich einen Dampfentsafter. Quittenbrot habe ich noch nie gemacht.
Alles in allem ist das sehr viel Arbeit. Die sich aber lohnt. Hat man doch nach- her was zum Essen und zum Naschen, was man nicht mehr kaufen muss.

Nachdem die entsafteten Quitten durch die Pas- siermühle genudelt wurden, trocknet das Quitten- brot nun im Backofen. Die Gläser sind gefüllt und schimmern verheißungsvoll, finde ich. Hm, ich mag das alles sehr gerne. 
Herstellen, gucken, genießen.


So geht es mir auch mit meinen anderen Arbeiten. Der Malerei und der Arbeit mit der Keramik. 
Die großen Malgrund-Pötte, die ich gedreht hatte, sind ohne zu zucken im Schrühbrand heile geblieben. Eigentlich war das zu erwarten. Schlechte Erfah- rungen machen aber schon mal vorsichtig
Nun habe ich noch einmal die gleiche Menge an Steinobst zu gelieren und es bleibt mir allerhand zu glasieren. 
Beides sehr verlockende Arbeiten. Wobei, ich geb es zu, nachdem ich jetzt einen Quittenerfolg hatte, ich mich am liebsten gleich über die Töpfe her machen würde. Aber die sind nicht verderblich. Die Quitten aber wohl.

Dienstag, 18. Oktober 2016

Meine Kleinigkeiten

Schließlich habe ich auch Kleinigkeiten in meinem Ausstellungsraum, die Mit- bringsel sein könnten. Diese hier sind alle aus Keramik. Erweiterte Beachtungs- möglichkeit erfolgt nur hier:

Solo-Ohrclips für das extravagante Ohr.
 
Der Flaschenverschluss liegt auf einem Teil des vergangenen Daches unseres lieben Nachbarn. Diese minimalistischen Rosskastanien habe ich in Bad Honnef am Rhein gefunden. So zierliche Kastani- énchen (Rosskastaninchen ohne Ohren) habe ich noch nie gesehen! Sie sind anderthalb bis zwei Zenti- meter groß und fast schwarz. Ob sich die Farbe für eine große Kasta- nie verdichtet hat?

Last and least, hihi, eine meiner Espressotassen. Gefällt mir, der Ausblick!
 

Montag, 17. Oktober 2016

Erinnerungsmitbringsel

In Corfu können Künstler scheinbar ganz gut überleben. In der Stadt muss ich bei einem Lädchen immer vorbeischauen. Manchmal gehe ich auch rein und erwerbe etwas. Ich freue mich, wenn jemand Dinge anfertigt, die mich begeistern. 
Das ist der Laden hier links auf der Straße
In einem anderen Lädchen, habe ich von einer jungen Künstlerin einen bearbeiteten Kiesel erworben. Der liegt jetzt am Küchenfenster






Gute Idee, nettes Mitbringsel.  
Hier auf einer von mir gefertigten Fliese. Die Plastiksachen machen sich auch gut dazu. Hinter der Kachel ist eine kleine Tonarbeit von meinem Sohn zu sehen, die er gemacht hat, als er circa 9 Jahre alt war. Sieht ein bisschen aus, wie eine Raupe, stellt aber einen LKW dar. Künstlerische Freiheit eben...

Samstag, 15. Oktober 2016

Malereins



Nachdem 
mich ein 
Bild auf 
meiner 
Staffelei, regelrecht ausgebremst
hat,
schwinge ich wieder die 
Pinsel. 
Das ist gut, 
denn mein keramisches Projekt 
braucht 
eine 
längere Trocknungszeit.





Meine besonderen Malgründe sind bis zum abschließenden Brand, mindestens so spannend, wie damals das Becken für die Werkstatt.
 

Samstag, 8. Oktober 2016

Familienbesuch

Wir haben noch mal unsere alte Mamma in Griechenland besucht. Auch nach Corfu sind die Flüge, zum Glück für uns und die Mamma, billiger geworden. Ich habe ein paar Bilder mitgebracht.

Sonnenaufgang, gesehen vom Haus der Cousine

Zum Beispiel aus meinem persönlichen Paradies, einem  Haushaltswarenladen 
am Hafen von Corfu-Stadt,


...von einem Ausflug auf den Berg, wo wir auf einer schönen Töpferware lek- keres Essen serviert bekommen haben,


...und einige Bilder vom Sonnenuntergang. Hier eines.

Jetzt sind wir aber wieder da und sind auch ganz froh darum, obwohl die Tem- peratur hier körperlich ein Schock war. Geistig können wir es verkraften, wuss- ten wir es doch vorher.
Einen Schrühbrand habe ich schon eingebaut und angeworfen und ich bin ganz kribbelig, in die Werkstatt zu kommen.
Aber dieses Wochenende wollen wir uns doch noch ein bisschen erholen. 
Familie ist eben Familie, auch wenn sie nett ist.



Und noch zwei Bilder, mehr als die Folgenden wollte das Programm nicht.

Man kann auf die Bilder draufklicken,
 dann werden sie vergrößert
 
Dem da geht es gut, 
der hat die Ruhe weg