Dienstag, 29. April 2014

Wenn Wein, wie Wein?

Ich stehe ja auf Glas. Ist aber ein Werk- stoff, den ich nicht beherrsche. Wenn man so eine Vorliebe hat, ist man manch- mal blind. Aber letz- tens waren wir bei Freunden, die statt Weingläsern, tönerne Weinkelche hatten. Das hat mich dann doch inspiriert. Also habe ich mich an
die Arbeit begeben.

Aus einem Stück gedreht, oder aus Zweien, am Ende kommt ein Kelch mit breitem Fuß heraus. Auf dem Gebiet der Wein-trink-hilfen könnte ich mich auch immer wei- ter austoben.

Freitag, 25. April 2014

Der Quirl

So oft wie ein Töpfer glasiert, glasiere ich ja nicht. Schließlich mache ich auch noch andere Sachen. Scheinbar eingeschnappt, setzt sich die transparente Glasur so fes- te ab, dass ich ewig daran herum rühren muss, so ich sie mal wieder einsetzen will. Vielleicht hilft mir da ein großer Quirl.
 Ergebnis: negativ. Mit Geduld und Spülbürste geht es besser.

Samstag, 19. April 2014

Ostereier


Anlässlich Osterns kann man sich Gedanken zur Eieraufbewahrung machen. Bewahren wir sie bis in den Herbst im Garten auf? 

Im Kühlschrank haben sie eigentlich nichts verloren. Da kann man sie hinein tun wenn man sie trennen will. Also das Gelbe vom Klar- en. 

Das Gelbe für´s Ei ist die Aufbewahrung bei Zimmertem- peratur. Denn dann entfaltet es beim Kochen oder Bak- ken seine besonderen treibenden Fähigkeiten besser.
Man kann die Eier in Kartons, Körbchen und eben diesem Eierregal aufbewahren.
Die Form, die ich hier gewählt habe, ist nicht von mir er- dacht. Ich habe sie in einem alten Kochbuch gefunden. Allerdings Hase oder Huhn, sind von mir.

Eierträger Steinzeug Höhe 23,5cm  Ø 18 cm        43,- €

Der Hase ist kein niedliches Tier. Er ist auch gar nicht klein. Kann er ja auch nicht sein, schließlich muss er einmal im Jahr diese riesigen Kiepen mit den Eiern darin tragen.
Kommt mir blos immer so unnatürlich vor!

Donnerstag, 17. April 2014

Es hat mich gereizt


Ein Jobangebot, für dass ich dachte, meine Kunst an den Nagel zu hängen. Die Stelle, um die es ging, ließ mich in´s Schwärmen geraten: Der geregelte Arbeits- tag, das sichere Geld, davon genug und nette Kollegen; Wow!

Für jemanden, der sein Leben so geführt hat wie ich, ist die Vorstellung von diesem  Arbeitsalltag, der reinste Traum. 

Aber der war dann wohl doch nicht für mich vorgesehen. (Es hätte mich auch ge- wundert.) Meine Werkstatt führe ich noch, weil sich immer etwas fügte. Es klingt vielleicht albern, doch ich hatte häufig das Gefühl, dass ich hinsichtlich meiner künstlerischen Arbeit  bekräftigt wurde. So vom Leben eben. Oft genug habe ich mich gefragt, ob ich das wirklich machen soll. 
Jetzt mache ich auch weiter. Ist doch klar. Weiß jeder, außer manchmal mir. 
            
1998 Das Haus unverputzt, in Patchwork-Optik, das Eisentor scheußlich braun gestrichen, auf dem Dach Pappe. Aber es hatte Talente, das Haus.


Aus privaten Gründen zog ich 1998 nach Wassenach. Oben, das ist der damalige  Anblick von der Straße aus. Die Fenster hatte ich zum Zeitpunkt der Aufnahme schon gestrichen.  

Doll sieht das hier ja nicht 
aus. Aber ich wusste schon 
was in dem Haus steckt.
Zum Beispiel, meine Werk- 
statt, die hier in der Garage
schlummerte. Denn Eines 
war mir an meinem vorher-
igen Wohnort klar geworden:
Man braucht schon einen 
Platz, an dem man konzen- 
triert arbeiten kann. 

Hier war er und hier ist er. 

Wieder. 





Die Arbeit an 
dem Haus hat
sich gelohnt. 
Und lohnt sich 
immer noch. 
Wir machen 
möglichst alles selber. Das 
braucht natür-
lich Zeit.
Aber das Haus
steht ja noch.



Nicht mehr lange 
und dann findet wieder mein
"Offenes Atelier", statt.  (Hubbs,
ich muss ja die 
Einladungen fer- 
tig machen!)
Da kann jeder 
der will, unseren schönen Platz mit 
uns genießen und
teilen. Sogar mit
Kaffee oder Tee






Mittwoch, 16. April 2014

Gelb und Grün


Eigentlich hatte ich einen anderen Post vorgesehen. Aber daraus wird jetzt nichts. 

Da ich heute in eigener Sache unterwegs war, kam ich nicht umhin festzustellen, dass das Wetter fabelhaft ist.



Die eigene Sache ist  mein Körper. Den hatte ich zu jemandem gebracht, der sich damit auskennt und der bestätigte mir, was ich mir schon gedacht hatte. Und dann fiel mir der Tipp einer Freundin ein, die mir Genesung per Genießung empfahl; also machte ich mich auf den Spazierweg. 
Der Raps steht noch nicht in voller Blüte. Aber Ostern ist das Feld bestimmt so gelb, dass man gelbgefärbte Ostereier nicht wieder findet.




Die Obstbäume stehen auch schon in der Blüte. Meine Herzensblüte, ist die Apfelblüte. Erst dieses kräftige Pink, wenn sie noch nicht ganz geöffnet ist und später dann der zarte Hauch dieser Farbe über den schlichten Blütenblättern.




Überall blüht 
gelb der Löwenzahn.   Aber das hier ist der Hahnenfuß. Auch gelb. Eine kleine Insel nur mit diesen Blumen habe ich ein bisschen gelichtet. 
Ich liebe Wildblumen. 
Als ich vor fast 16 Jahren hier nach Wassenach zog, gab es am Wegrand noch nicht sehr viele wilde Kräuter und Blumen. 
Das hat sich zum Glück geändert.
Steinzeugvase, Höhe 14 cm, Ø 8 cm, 30,- €














Der Hahnenfuß hier in der Vase hat ganz viele pralle Knospen. Von dem haben wir noch lange etwas.




Nebenbei und trotzdem, der Ofen hat einen Schrühbrand hinter sich und wenn man so hinein schaut, sieht alles heile aus.



Mittwoch, 9. April 2014

Plastik, nicht nichtsnutzig



Nachdem ich nun schultern- der Weise am gesunden bin und ich mich zwischendurch richtig toll fühlte: So STarK und voller Ennergie, herr- lich!!!, meinte mein Körper mich zurück pfeifen zu müssen. Da bin ich eben krank geworden. Das freut mich gar nicht. Nichts tun kann ich jetzt nicht aushal- ten. Und da folgte ich ei- nem Tip aus dem Radio.




Aus angesammelten Plastiktüten etwas häkeln.

In diesem unserem Fall, fehlte dem Haushalt eine Aufbe- wahrung für die Wäscheklammern. Links, das ist ein paar Tage her, da kann man noch die schon bekannten Tulpen beim sich verausgaben sehen und davor eben jener Klam- mernbeutel im Wachstum begriffen. 





Verbraucht habe ich für diesen Sack sieben große Plastiktüten. Die kommen schon mal nicht mehr zu dem Plastiktütenkontinent auf dem Pazifik dazu (Link zu Konti- nent aus Plastik). Ich finde die Idee genial. Sieht auch gar nicht so schlecht aus, das Material.  Wer viel zu viele Plastiktüten hat, kann daraus Pflanzgefäße für Terrasse oder den Balkon häkeln. Oder Sammelbehälter für Recyclingmaterialien. Oder einen Korb um darin Zeitschriften auf zu bewahren. Oder oder oder.... Macht doch was ihr wollt!!
Wenn man krank ist und Plastiktüten verwertet, macht man aus zwei unangeneh- men Zuständen einen Angenehmen.

Freitag, 4. April 2014

Braucht man eine Dose?

Es gibt die seltene Dose, die kann jeder gebrauchen, weil der Jeder da exclusiv et- was Besonders hinein tun kann.
Und dann gibt es die Dose für den, der den Dosentick hat. 

In die Dosentickdose gehört nicht zwingend etwas hinein. Schon die Luft genügt. 





Dosen gibt es in allen Variationen.
Aus Blech, Plastik, Holz, Span,
Flechtwerk, Lack, was auch immer.
Ich mache meine aus Ton. 
Diese hier rechts und die Folgende 
habe ich nach japanischem Vorbild 
gefertigt. 
Das Original war aus Kunststoff und 
für die Aufbewahrung von Tee gedacht.






Und was könnte man hier hinein tun? 
 



Das erste
geflochene
Band, dass 
einem die 
Nichte geschenkt
hat, zum Beispiel. 


  









In dieser hier kann man  seinen Schmuck aufbewahren und oben in das Tellerchen, die Ringe und den Ohrschmuck für morgen hinein legen.