Freitag, 29. Dezember 2017

Weihnachten ist gelaufen





Wir hatten es schön. Bei uns ist es das Fest der Familie. Und zwar der Familie, die sich lieb hat. Es gibt Geschenke und auch keine. Und vor allen Dingen sitzen wir zusammen und essen etwas Leckeres. Das ist einfach.
 


Aber ach, der Alltag ist auch schön! Heute begann es wieder heftig zu schneien.

Hier sind ein paar Bilder vom Schnee. Und nicht nur von dem!
Diese Amseldame macht viel Theater, aufregendes Theater!
 

Und wie es dem schwarzen Kater dabei ergeht. 
Der klappert mit den Zähnen, wenn er die Vogelschar auf der Terrasse  herum hüpfen sieht: "njan-njan.njan.ja!" und "Mwaui, Mamja". 
Er schaut sich das Geschehen, wie mir scheint, mit dem Gefühl des wohligen Nervenkitzels an. 
Der Aufstand der Vögel, für den Jäger schwer zu verkraften
 


Vom Fest der Liebe sollte wenigstens die Liebe übrig bleiben. Das finde jeden- falls ich. Den anderen Krempel räumen wir wieder fort.

Wir hier lassen das Jahr geruhsam ausklingen. Weil eines unserer Tiere nicht ganz gesund ist, können wir nicht weg. Das passt uns gut, sind wir doch auch nicht ganz auf der Höhe.

Montag, 4. Dezember 2017

Was noch?





Auch ein paar Butterdosen gab der letzte Brand her. Ich habe  einen Schwung davon hergestellt.



Links hinten ist eine für den Schichtarbeiter, der nachts schon aufstehen muss. Oder für den Frühaufsteher, der so früh aufsteht, dass er die Sonne noch nicht sieht.







Innenleben: auch links. 
hm, nicht gut präsentiert, aber vielleicht doch als halber Mond erkennbar.








Diese Butterdose könnte natürlich auch in der Nacht geöffnet werden, hat aber keinen Nachtvogel auf der Beule. Ich liebe das Kupfer!!!  Das ist das dunkle Türkis.

Hinten, unter der blauen Kiste war ein Geschenk versteckt. Weil mein Mann und ich uns Weihnachten nichts schenken, hab ich es eben schon vorher getan. Kam gut an. Und dass wir uns nix schenken, hat den Sinn, dass wir ein Geld übrig haben, um gemeinsame Ausflüge machen können. Uns reicht es, die an- deren zu beschenken. 
Und nebenbei artet die weihnachtliche Schenkerei auf diese Weise nicht in Stress aus.

Montag, 27. November 2017

In Anbetracht der Sachlage


wollen wir den Tatsachen natürlich ins Auge sehen. Wie sieht es bei Ihnen aus? 
Weihnachten lässt nicht lange mehr auf sich warten. Als kleine exklusive Aufmerksamkeit, gibt es jetzt bei mir in der Werkstatt frische  und frischbleibende Flaschenverschlüsse.

Es sind sechs geworden. Hier einer im Einsatz (als Modell) im Gegenlicht.


 

Kleine Geschenke gesucht. Hier sind welche!

Freitag, 24. November 2017

Fernsehen



Was für ein Glück. Da sind meine Arbeiten im kleinen Antiquariat in Andernach ausgestellt und da kommt der SWR vorbei und macht dieses nette Filmchen, in dem sogar meine Arbeiten zu sehen sind!!!

Samstag, 11. November 2017

Kleine Kunst

Ungebrannt aber demnächst fertig, kunstvolle Flaschenverschlüsse. 

Mit diesen kleinen Werkstücken bekomme ich meinen Keramikofen nicht so schnell voll. Das ist aber schließlich der Plan. Ich denke, es kommt nicht nur Kleines hinein....
Vögel sind ein sehr vielseitiges Motiv, finde ich.
Obwohl ich nicht richtig fotografieren kann, kommt trotzdem manchmal etwas Schönes bei meiner Knipserei herum.

unser einbeiniger Star

Vor wenigen Tagen besuchte ein verletzter Star unsere Vogelfütterstelle. Es gab genug für alle und er erholte sich sichtlich und schnell. Jetzt hoffen wir, er habe sich auf den Weg nach Süden gemacht, da muss er ja hin.
Ist er nicht sensationell schön?

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Im Bauch des Wales*

Ab jetzt.

Mit der Inhaberin des kleinen Antiquariats "Jona" in Andernach, habe ich heute, eben da, eine kleine Ausstellung mit einigen meiner Arbeiten eingerichtet. 

Kleines Antiquariat Jona
Künstersgässchen 3
56626 Andernach





Wir sind beide
ganz begeistert, 
wie gut Buch 
und Kunst 
zusammen 
harmonieren.
Und ich finde
besonders gut,
dass man sieht,
Kunst braucht
kein Museum.



 
Wann man schauen kann? Zu den Öffnungszeiten:

...und was mich persönlich hoch erfreut, ich habe endlich wieder einen Buchladen, in dem ich stöbern kann....(der fehlt mir, seit der Bouvier in Bonn geschlossen hatte).

* "Jona und der Wal" ist eine Geschichte aus dem alten Testament, die mich als Kind total begeistert hat. Genau weiß ich sie nicht mehr, aber Bilder, die meine Phantasie damals entwickelte, steigen vor meinem inneren Auge auf. Da muss ich nochmal nachlesen.

Montag, 9. Oktober 2017

Es ist wieder so weit

Am  Samstag, den 14. Oktober 2017 von 17 bis 20 Uhr
und am Sonntag,   15. Oktober 2017 von 13 bis 18 Uhr

feiern wir mein Atelier
hier habe ich eine halbe Einladungspostkarte eingestellt, ich habe einen Neu- entwurf meiner "Königinnen" darauf abgebildet. Dekoriert ist noch nicht und sauber ist auch noch nicht alles. Das wird aber bis Samstag erledigt sein.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

unARTig

Mein Blog, mit dem Namen unARTig lässt leider viele Leute mit seltsam traurigen Bedürfnissen meine Seite aufrufen.
Einmal, als meine Werkstatt noch in der Noeggerathstraße in Bonn war, kam ein beanzugter Mann in einem voluminösen, potenzbeweisenden Schlitten vorgefahren, sehr unübersehbar, der auf meine Werkstatt zuging und nach der Erkenntnis, dass er sich nicht auf ein Etablissement seiner Vorstellung zubewegte, ein lustiges Rückzugtänzchen hinlegte.
 Oh-Ke, dachte ich mir, so sind Worte: missverständlich! 
Ja und witzigerweise war die Noeggerathstraße vor viiieeelen, wirklich viiielen Jahren mal ein Straßenstrich gewesen. Mein Vermieter hatte es noch als Kind erlebt und das ist schon eine Weile her!
Schade aber, ich war doch nur kunsttrotzig bei der Namensvergabe, es hatte wirklich nichts mit wenig Bravheit zu tun. Künstler können auch sehr conform und sozusagen artig sein. Ich war bockig, in dem Sinne, wie dieser Begriff in unserer Kindheit angewendet wurde. Widerborstig.
Ich finde es gruselig und mir tun die Leute leid, die meine Fantasiebegriffe so seltsam, tja nun sexuell umdeuten. Hat nix mit mir zu tun!!! 
Meine Kunst ist ein bisschen woanders unterwegs, weil ich mich in meinem Leben um viel Reales zwingend kümmern musste. Daher dieser leicht trotzige Name. 
Aber die Kunst, bei allem Trotz, bedeutet mir sehr viel.

Freitag, 29. September 2017

Fast fertig


Fantastisch, man kommt nun drecklosen Schuhes in meine Werkstatt.


 
Und drecklos auch ins Haus, das ist genauso gut.
Aber vor allen Dingen, macht dieser gelegte Boden einen schönen Eindruck.

Donnerstag, 28. September 2017

Vorbereitetes, draufbereitet

Ausgeschnittene Vorlagen, liegen auf dem Werkstattboden.




Hier sieht man mehr.


Und am Ende, was kam dabei heraus? Ein Hingucker und Wegweiser.

Samstag, 9. September 2017

Was ist Design und was heisst Gebrauch?

Keramik ist der Oberbegriff für Gegenstände die aus Ton gefertigt sind, aber einen künstlerischen Wert haben. Sind sie dadurch nicht mehr zu gebrauchen? 
Ist etwas Kunst oder Design, weil es einem zu schade für den Gebrauch ist und im Umkehrschluss, alles was man benutzt daher auch keine Kunst?



Was ist genau Gebrauch? 
So ein Döschen, das stellt man hin, tut vielleicht etwas hinein und holt es nie wieder heraus, weil man das Innenleben vergessen hat. 
Ist das dann Gebrauch?




Ist eine Vase weniger ein Designstück, weil ich öfters Blumen hineintue,
sie häufiger ausspüle und sie also immer wieder in die Hand nehme? 
Mein Gott, was für Fragen.....

Montag, 7. August 2017

Bank




Wir haben eine Bank gezimmert und die läutet gewissermaßen den Platz als Plätzchen ein. 
Auf der Bank habe ich meine neuesten Milchkaffeetassenkreationen fotogra- fiert. In dieser Charge überwiegen die zarten Farben und ich habe wieder feine, also dünne Tassen gedreht. Wenn auch nicht ausschließlich. Habe ich doch ge- lernt, dass die Einen feine Keramik und die Anderen robustere haben möchten.




Nochmal von Nahem schauen? das geht: 

Wenn die Tassen kräftiger gefärbt sind, haben sie hauptsächlich mehr Rot und Kupfer abbekommen.
 
Auf der Bank liegt jetzt auch ein Kissen, das soll die Katzen auffordern es sich dort auch einmal malerisch gemütlich zu machen.

Samstag, 22. Juli 2017

Bin wieder da

Eine Nacht konnte ich nicht schlafen...


Wir haben unseren alljährlichen Corfu-Besuch hinter uns. Nachdem interne Unklarheiten beseitigt waren, schauten wir uns nach Flügen um. Wahrscheinlich durch die Situation in der Türkei, hat die Attraktivität Griechenlandes wieder zugenommen. Ganz zu Recht, wie ich finde. Das konnte man allerdings auch an den Flugpreisen erkennen. Was dann erschwinglich war, kam kalendermäßig sehr plötzlich. Hupps, da war´n wir schon weg.

.......daher die Bilder vom Sonnenaufgang

Das
schönste Meererlebnis hatte ich am letzten Tag am Strand in der Nähe der Cousine meines Mannes, wo wir wohnten. Nicht so einer, wie auf dem Bild. Nein ein klitzekleiner Strand mit Kies. Der leichte Zugang zum Strand war immer von russischen Gästen aus dem Hotel von nebenan belegt, so dass wir uns angewöhnten, zu dem etwas unpraktischeren Teil des Strandes zu steigen, wo wir dann alles für uns hatten.


 Die russischen Gäste benahmen sich übrigens noch deutscher als Deutsche; Da war nicht kein Blickkontakt, da war überhaupt gar kein Blickkontakt. Man konnte sich situativ fast auf den Füßen stehen, aber auf einen Blick hatte man keine Chance. Wir haben nur gestaunt.

Am letzten Tag also entdeckte ich, dass auf einigen größeren Kieselbrocken Napfschnecken hausten. Super getarnt. Einmal entdeckt, fand ich noch viele andere Schnecken vor. Da lag dann so eine kleine ein-Zentimeter große Schnecke mit der Öffnung nach oben herum. Und da sie so schön perlmutten schimmerte, dachte ich mir, die nehme ich mit und mache daraus ein Schmuck- stück. Ich halte dieses Schneckchen da zwischen Daumen und Zeigefinge und schaue mich weiter in der Gegend um. Da zwickt mich doch was in den Dau- men. Ich schau hin, da war die Schnecke gar nicht leer. Sie war das Haus eines klitzekleinen Einsiedlerkrebses, der es tapfer gegen die großen Finger vertei- digte. Kamera hatte ich nicht dabei. Ein paar andere Bilder habe ich aber doch gemacht.



Montag, 3. Juli 2017

Man kann es sehen

Was hatte ich gesagt, auch wenn schon wieder viel Wasser den Rhein hinunter geflossen ist, ich male das Haus an. Nicht expressiv, nein rein-weiß.



Besonders an dieser Stelle der Fassade, kann man die verfleckte Optik schön wahrnehmen. Zu Beginn der Rheinland-Pfälzischen Sommerferien also, kam die erste Farbschicht auf die Wand. Mein Mann hielt die Leiter fest und ich gruselte mich manchmal in der Höhe.




Das Arbeitsgerät nicht
 sehr angemessen
für die Größe der Fläche,
dafür aber sehr kompatibel 
zu meiner Kraft.
 Man beachte das Miniwälzchen.


Und nun das vorläufig letzte Bild unsere Taten, ein weißes Haus. Da müssen wir nochmal mit einem weiterem Eimer Farbe drüber, aber vielleicht haben wir fürs zweite Mal dann ein Gerüst. Und im Moment sieht es schon sehr fertig aus..... wenn ich wieder alles an seinen Platz geräumt habe.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Gefräßigkeit

Das Thema hat es mir gerade angetan. Also das worüber ich mich schon beim letzten Post  her gemacht habe. Auch passend dazu, habe ich ein gefräßiges Schüsselchen gemacht. Mir gefällt der Zahnrand. Haie haben es ja echt gut, was ihren Zahnstand angeht. Mal mehr oder weniger, völlig egal, immer angespitzt und jederzeit neu. Das hätte ich auch gerne.



Mit meinem Fischmalzeiten-Ölgemälde-Zyklus bin ich weiter gekommen, aber noch nicht fertig.
Denn da begegnete mir ein Klumpen schwarzen Tones. Den musste ich in ein sympathisches Monster verwandeln auf dessen Pelle, alles was von ihm je ver- speist wurde, abgebildet ist. 


Jetzt hoffe ich mal wieder inniglich, dass ich tech- nisch alles richtig gemacht habe. Denn wie andern- orts schon erwähnt, befinde ich mich beim herstel- len von Skulpturen eher im Maler-Zustand und der muss sich nicht um die technischen Finessen kera- mischer Werkstoffe kümmern. Der hat ja nur mit Öl-Farben oder so zu tun. Der Ignorant!


Montag, 19. Juni 2017

Fressen und gefressen werden



     
Zur Zeit spielen sich in unserem Garten echte Dramen ab. Bisher glücklicherweise noch mit Happy-End. Einer unserer Frösche ist in unser Gewässer heimgekehrt. Oben im Flieder nisten Elstern. Wir haben uns gefreut. Doch die Re- aktion der meisten Menschen, denen wir stolz von "unserem" Nest erzählt haben, war ableh- nend, weil Elstern Nesträuber sind. Echt be- droht wurden allerdings die Elstern. Der Falke und auch die Krähen attackierten das Elstern- nest. Die Vogeleltern hatten echt was zu tun.  Jetzt werden die Jungvögel gerade flügge. Sie hüpfen-fliegen noch unsicher durch das Ge- zweig. Unsere Katzen sind ganz interressiert. 



Der Frosch unter dem Nistplatz ist auch recht geschäftig. Er futtert sich an Insekten rund. Und warum verurteilen wir Menschen die Elstern? Wir futtern auch andere Leute auf. Hübsche leckere Fische zum Beispiel. Denen male ich ein Denk-mal.




Der Frosch von nahem, sieht auch nicht ohne aus. Er hypnotisiert gewiss die Fliegen, so dass sie ihm fast freiwillig ins Maul springen.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Ein paar Fotos? vom....

("offenen..", wäre natürlich das richtige Deutsch gewesen. Nicht auf dem Schild)

Sag mal, ist das nicht herrlich, wie der Fingerhut da am Eingang zum Keramik-
atelier Spalier steht? Extra für die Gäste, ist doch klar.





Hier 
noch 
mal 
von 
Nahem,
der 
Schöne.










Was mir sehr
 vorzüglich
gefallen hat,
war die
Präsentation
meiner
 bemalten
Töpfe.









Und zum Abschluß noch ein kunstloses Foto, ein unARTiges, von der Katz. Die Katz im Blumenpott.


Samstag, 27. Mai 2017

Der Kuchen ist fertig







Kaffee und Tee machen wir morgen









 Das Mal-Atelier befindet sich nicht mehr
 im Zustande des schöpferische Chaos,
es ist vorzeigbar.



Garten und Hof sind auch so, wie ich sie echt mag. Ein bisschen Sauberkeit muss noch her und ein paar Sachen. Alles griffbereit zu platzieren und das  Andere möglichst fertig machen, das steht heute noch an.


Morgen dann, bei diesem fantastischem Wetter, kann sich jeder willkommen fühlen.
Wo?
KIRCHSTRAßE 6   56653 WASSENACH bei Maria Laach