Samstag, 31. Dezember 2016

Das Jahr beenden


Es  ist so klirrend kalt hier. Der rote Tisch auf der Ter- rasse ist weiß gefroren. Morgens, wenn Garten und Haus noch im Schatten liegen, scheint hinten auf den Veitskopf schon die Sonne. Der Himmel ist blau, die Luft klar.  











Der Rhein führt laut Medien sowenig Wasser wie seit sechzig Jahren nicht. Wir wollten es uns mal von Nahem ansehen. Und sind dafür zum Rhein in Sinzig gefahren. Auf dem Weg dahin entstand dieses Bild.
 
Zwischen Brohl und Bad Breisig, der Himmel bricht gerade auf




In Sinzig am Rhein, konnte man das Niedrigwasser nicht so gut erkennen. Wir waren Weihnachten in Geisenheim gewesen und auf dem Weg dahin sahen wir, dass der Rhein so leer war, dass man das Gefühl gewinnen konnte, man könne zu Fuß hindurch. Aber es sind dennoch ein paar schöne Bilder entstanden.

In Sinzig am Wasser:
Den Rhein hinauf geblickt,

den Rhein hinab geblickt.

 
Wir sind wieder zu Hause. Die Luft und das Licht sind immer noch so klar, so klare Aussichten wünscht man sich auch für das kommende Jahr. Ich habe es immer sehr gerne, wenn ein Jahr zuende geht. Abschließen, etwas hinter sich lassen, Tür zu und nach vorne Blicken. Und da so viele Menschen das Gefühl haben, dass mit einer neuen Jahreszahl etwas neues beginnt, erscheint mir Erneuerung auch möglich. Mit guten Vorsätzen zum Anfang des neuen Jahres, habe ich nicht viel im Sinn. Wenn etwas nicht so gut gewesen ist, verdaue ich das Ereignis und nehme mir akut vor es besser zu machen

 

Die Jahreswendpost ist auch geschrieben. Gleich entferne ich noch ein bisschen Dreck aus unserem Haus. Morgen ist schließlich Neujahr.
Die Katzen sind noch ruhig. Der Tupfenkater hat schon eine Ladung Bachblütentropfen bekommen. Alltags beruhigt ihn das, ob es auch gegen das Geballere hilft, haben wir noch nicht ausprobiert.



Also Schluss, Aus, Ende.

Ich möchte mich bedanken, bei denen, die Spaß haben meine Posts zu betrachten. 

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Druck ausüben



Wenn man in einem bestimmten Abstand auf ein einfaches Papier mit Hilfe einer Model Druck ausübt, bekommt man ein wirklich schönes Geschenkpapier.


 
Und weil das so gut gefällt, kann man im Atelier unARTig auch einen netten Inhalt dazu kaufen, der dann nach dem Öffnen ein Geschenk ist.

 Das ist eine gute Idee, finde ich☺.
 



Zweck Umsetzungsmöglichkeit bin ich immer noch hier, meine Sachen kann man immer noch anschauen kommen und wenn man will sogar erwerben. Zum Beispiel....lass mich nachdenken....anlässlich Weihnachten.
Ich freu mich wenn wir uns sehen!

Dienstag, 6. Dezember 2016

Keine Zeit






Vor Weihnachten und dem "Offenen Atelier"; keine Zeit.


Hier deswegen ein kleiner fotografischer Rückblick.  

Das Wetter ein Traum.
  Klirrend kalt, 
  klare Luft und Sonnenschein.
Alles, was nicht von
der Sonne beschienen wurde,
war rauh bereifft.





Es dauerte ein bisschen bis 
die Interessenten kamen, 
aber am Ende
war das energiereiche
Früchtebrot  verbraucht.


Draußen
hatte 
mein 
Mann 
ein 
attraktives 
Feuer 
gelegt....








 
und später haben wir noch ein Leutezuleuchtenleitsystem installiert...
das war wieder ein sehr schöner Tag im Atelier unARTig

Montag, 14. November 2016

warten

Ich hasse es, auf etwas warten zu müssen.
 
Warten auf ein Ersatzteil für den kaputten Drucker.... in der Kälte auf die Bahn ... Warten auf Antworten.... auf einen fahrbaren Untersatz, der das Wort Auto auch verdient hat... und ganz konkret noch mal, warten auf Ideen. Nämlich auf die passende Idee für meinen defekten Brennofen. Wenn es mich so teuer kom- men sollte, wie das letzte Mal, lohnt sich eine Reperatur eigentlich nicht für mich. Richtig kapitalistisch brauche ich natürlich sowieso nicht zu denken, aber es sollte schon ein bisschen Sinn machen wohin man sein Geld tut. Anderer- seits habe ich noch so viel Material da.... Das sollte ich doch noch verbrauchen können.? Zumal ich meine Skulpturen echt gut finde...Das einfachste wäre, es käme jemand vorbei, der mir sagt, dass er einen Ofen zuviel hat. Einer der bis 1250° Grad brennt. Meiner ging zwar auf 1300° Grad hoch, aber die brauche ich nicht.
 
Das Gemälde hier heißt, na wie wohl: "warten"
 
Warten ist doof!
 

Mittwoch, 9. November 2016

"Unheimliche Träume"


So heißt das Bild, dass ich hier mal hervor gesucht habe. Ja, ogottograus, was ist denn da in den USA passiert? Aber ganz ehrlich, ich hatte schon gedacht, dass wir uns hier schöne Märchen erzählen, um jede Nacht gut schlafen zu können.


"Jäz hammer dä Rän"*,  wie der Kölner zu sagen pflegt. 



Ich hatte eine wunderbare Vision: Was wäre, wenn Herr Trump die ganze Zeit nur so getan hätte, als wäre er homo- phob, fremdenfeindlich, rassistisch, grö- ßenwahnsinnig, frauenfeindlich, Befür- worter von Folter, machtgierig und und und. 
Und nun, wo er Präsident wird, kehrte er sein wahres Ich nach Außen. Er täte alles dafür um die Folter abzuschaffen, küm- merte sich um den Klimaschutz, richtete zusammen mit dem Papst eine riesige Party aus, für Menschen die ihm jetzt  so gruselig erscheinen: Asiaten, Afrikaner, Behinderte, Europäer,  Frauen, Lesben,  Mexikaner, Männer mich, Schwule, und und was weiß ich wovor der arme Kerl alles Angst hat....



Naja, ich bin mir schon einigermaßen sicher, das DAS nicht passieren wird. Aber schön wäre es. Der Mensch als solches hat ja im Laufe der Geschichte leider immer wieder unter Beweis gestellt, dass er sehr unreif ist. Aus der Geschichte kann man auch lernen, dass draufhaun nicht hilft. Hoffentlich haut er nicht zu feste auf alles drauf, was ihm nicht passt, der Trump.

*Übersetzung: Jetzt haben wir den Regen!

Montag, 7. November 2016

Flucht in die Arbeit


Ist das nass!

Da bewegt sich auch der schwarze Kater in die Werkstatt.


 
Für den Kater ist es in der Werkstatt einfach nur trocken.



Für mich ist da mal wieder alles vorgefallen, was mir dabei hilft, mich so richtig zu ärgern. 
Meinem Ofen, der vor nicht allzu langer Zeit mit neuen Brenndrähten ausgestattet wurde, ist eine Brenn- stange gebrochen, woraufhin an dieser Seite des Ofens auch der Brenndraht brach und der Ofen dort nicht mehr beheizt wird. Das ist wird teuer.

 GRRRRRUUWAAAUUUUOOOO!!!

Immerhin habe ich eine Ausweichmöglichkeit und das ist mein Mal-Atelier. Und zu malen gibt es auch etwas.

Und es gibt noch eine andere Aufgabe zu bewältigen. (Zum Glück) In einem Zimmer unseres Hauses hat mein Mann gerade neuen Boden verlegt. Es gab da  nur so einen Bau-Boden. Der neue Boden muss noch gespachtelt werden und grundiert. Und das mache ich jetzt.

Dienstag, 1. November 2016

Neue Pläne

Ha! Eine super Idee. 
Meine Werkstatt liegt doch ein wenig versteckt. Aber schon bald wird sich das ändern. Da gibt es nämlich eine Fläche an unserem Grundstück, die sich all die vielen Jahre, sehr erfolgreich hinter Bewuchs versteckt hat.
Da dieser Bewuchs derzeit mal wieder über die Stränge schlug, in diesem Fall an unserer Mauer, musste ich ihn ein wenig auf seinen Platz verweisen. Aber da die Pflanze mit den Jahren, so mächtig und schwer geworden war, kam sie mir schon bald entgegen. Es löste sich ein Teil der Pflanze und legte die Mauer frei. Die Mauer!
 


Und dann fiel mir ein, dass das ja alles gar nicht so bleiben muss. Da tut sich eine Werbewand für mich auf!

Wenn erst einmal der schöne Rest vom wilden Wein verschwunden ist, kann da wunderbar etwas drauf geschrieben sein.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Material


Es ist das Material, das mich reizt. Weil es mich neugie- rig macht, lerne ich es zu beherrschen. Dabei hilft mir ein recht intak- tes Einfühlungs-vermögen.
Material ist auch das, was ich kürzlich von einer übervollen Apfelquitte erhalten habe. Reichlich Früchte. Die Vermittlung zwischen mir und den Früchten übernahm eine Bekannte von mir. Ich freue mich sehr darüber.




Jetzt hab ich was zu tun. Der Plan: Zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, Gelee und Quittenbrot zuzubereiten.
Für das Gelee habe ich einen Dampfentsafter. Quittenbrot habe ich noch nie gemacht.
Alles in allem ist das sehr viel Arbeit. Die sich aber lohnt. Hat man doch nach- her was zum Essen und zum Naschen, was man nicht mehr kaufen muss.

Nachdem die entsafteten Quitten durch die Pas- siermühle genudelt wurden, trocknet das Quitten- brot nun im Backofen. Die Gläser sind gefüllt und schimmern verheißungsvoll, finde ich. Hm, ich mag das alles sehr gerne. 
Herstellen, gucken, genießen.


So geht es mir auch mit meinen anderen Arbeiten. Der Malerei und der Arbeit mit der Keramik. 
Die großen Malgrund-Pötte, die ich gedreht hatte, sind ohne zu zucken im Schrühbrand heile geblieben. Eigentlich war das zu erwarten. Schlechte Erfah- rungen machen aber schon mal vorsichtig
Nun habe ich noch einmal die gleiche Menge an Steinobst zu gelieren und es bleibt mir allerhand zu glasieren. 
Beides sehr verlockende Arbeiten. Wobei, ich geb es zu, nachdem ich jetzt einen Quittenerfolg hatte, ich mich am liebsten gleich über die Töpfe her machen würde. Aber die sind nicht verderblich. Die Quitten aber wohl.

Dienstag, 18. Oktober 2016

Meine Kleinigkeiten

Schließlich habe ich auch Kleinigkeiten in meinem Ausstellungsraum, die Mit- bringsel sein könnten. Diese hier sind alle aus Keramik. Erweiterte Beachtungs- möglichkeit erfolgt nur hier:

Solo-Ohrclips für das extravagante Ohr.
 
Der Flaschenverschluss liegt auf einem Teil des vergangenen Daches unseres lieben Nachbarn. Diese minimalistischen Rosskastanien habe ich in Bad Honnef am Rhein gefunden. So zierliche Kastani- énchen (Rosskastaninchen ohne Ohren) habe ich noch nie gesehen! Sie sind anderthalb bis zwei Zenti- meter groß und fast schwarz. Ob sich die Farbe für eine große Kasta- nie verdichtet hat?

Last and least, hihi, eine meiner Espressotassen. Gefällt mir, der Ausblick!
 

Montag, 17. Oktober 2016

Erinnerungsmitbringsel

In Corfu können Künstler scheinbar ganz gut überleben. In der Stadt muss ich bei einem Lädchen immer vorbeischauen. Manchmal gehe ich auch rein und erwerbe etwas. Ich freue mich, wenn jemand Dinge anfertigt, die mich begeistern. 
Das ist der Laden hier links auf der Straße
In einem anderen Lädchen, habe ich von einer jungen Künstlerin einen bearbeiteten Kiesel erworben. Der liegt jetzt am Küchenfenster






Gute Idee, nettes Mitbringsel.  
Hier auf einer von mir gefertigten Fliese. Die Plastiksachen machen sich auch gut dazu. Hinter der Kachel ist eine kleine Tonarbeit von meinem Sohn zu sehen, die er gemacht hat, als er circa 9 Jahre alt war. Sieht ein bisschen aus, wie eine Raupe, stellt aber einen LKW dar. Künstlerische Freiheit eben...

Samstag, 15. Oktober 2016

Malereins



Nachdem 
mich ein 
Bild auf 
meiner 
Staffelei, regelrecht ausgebremst
hat,
schwinge ich wieder die 
Pinsel. 
Das ist gut, 
denn mein keramisches Projekt 
braucht 
eine 
längere Trocknungszeit.





Meine besonderen Malgründe sind bis zum abschließenden Brand, mindestens so spannend, wie damals das Becken für die Werkstatt.