Freitag, 6. Juni 2014

Traditionell

ist meine Art , meine  Keramiken zu bemalen, nicht gerade. Immer mal wieder neue Dekors und Farbzusammenstullungen zu entwickeln, das ist genau das, was mir riesig Spaß macht. Es ist aber auch das, was sehr anstrengend ist. Hilfreich ist die Erfahrung: Wie kommt welche Farbe nach dem Brand zur Geltung.


Ideen muss man haben. Muss! Manchmal ist man taub im Kopf, da kann man besser den Rasen mähen. Es kann schon mal vorkommen, dass der Ofen für den Glasurbrand fast fertig voll mit bemalten Stücken ist und beim letzten Teil verabschiedet sich de küssende Muse ("ich hab jetzt Feierabend"). Dann muss ich bis zum nächsten Mal warten. Das ist ärgerlich. Bin ich so blöd und mache trotzdem weiter, kann es sein, dass ich nicht glücklich darüber bin, was dabei aus dem Ofen heraus kommt. 
Hat die Muse eigendlich einen Terminkalender? Ich konnte sie noch nicht fragen.
Mein Geschlabber: Wo gemalt wird, fallen Tropfen. 
So eine Werkstatt ist zwischenzeitlich schon mal ein rechter Saustall. Wer das Putzen liebt, kommt hier nicht zu kurz. Damit ist klar, was ich jetzt zu tun habe.

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