Dienstag, 5. November 2013

Ich mache den Ofen voll


Wer bei mir einen Kurs macht, möchte gerne seine Sachen bald bekommen. Fertig gebrannt mit Glasur und so.
Klein ist mein Öfchen ja nicht! Den Ofen fast leer brennen, mit nur ein paar Schüler- stücken drin, nöö, das machen wir nicht. Das wäre Verschwendung. 
Durch die Werkstatt-Umzüge sind mir einige Tüten in denen der feuchte Ton aufbe- wahrt wird, kaputt gegangen. Das ist ärgerlich. Grrr! Da muss ja nur ein klitzeklei- nes blödes Loch drin sein. Wenn man den Ton gerade nicht braucht, fällt gar nicht auf dass da ein 10 Kilo Hubel austrocknet. Trocken kann man den Ton erst Mal nicht gebrauchen. Von diesen Überraschungstüten habe ich einige. Eine davon habe ich letzte Woche aufgearbeitet und dann einen "Haufen" Teeschalen gedreht.

Die sind fein und dünn und trocknen also schnell. Diese hier sind noch ziemlich frisch. Die, die auf dem Teeschalenkopf stehen, sind schon etwas herunter getrocknet.

Vielleicht sind sie nachdem ich diesen Post gemacht habe, schon trocken genug um abgedreht zu werden. Das wäre gut. Ich hab doch extra viel geschrieben. 

Diese hier sind fertig abgedreht. Die stehen hinten in der Werkstatt und warten schon auf ihren Einsatz als Ofenfüller. Aber da müssen sie sich schon gedulden! Denn die feuchten, da oben, die kommen auch mit rein in den Ofen.
Gedreht habe ich diese Teeschalen aus rotem Ton. Den brenne ich nicht so hoch, wie den Weißen, weil dieser hier sonst schmelzen würde. Aber ich bin mir nicht ganz im klaren, wie hoch ich dieses Mal beim Glasurbrand brenne? Bis 1200° Grad geht das. 
Man kann schöne Teeschalen herstellen mit diesem roten Ton. Mal sehen was es diesesmal für eine Kollektion wird.

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