Dienstag, 31. März 2015

Ein Klavier, ein Klavier

Ich hatte mal einen Freund, der diese Wortwiederholung von Loriot in den Mund nahm, wenn es was zu bestaunen gab. Den Sketch selber kenne ich gar nicht. Am Wochenende waren wir in einem Konzert. Da gab es auch etwas zu bestaunen. Die Pianistin war ganze 24 Jahre jung, ihr Spiel bravourös. Nicht jede Klaviermusik gefällt mir, aber man kann mich schon mit vielerlei Klavier- musik hinterm Ofen herlocken. Das liegt vielleicht mit daran, das ich schon mit fünf Jahren den Wunsch hatte dieses Musikinstrument zu erlernen. Es ist nichts draus geworden. Diese junge Pianistin hier vom Wochenende hatte diesbezüg- lich mehr Glück.
Ich habe meinen Traum vom Klavier so mit siebzehn Jahren herum mal ver- bildlicht. Mit Ölfarbe von meinem Bruder auf die Papprückwand eines ollen Bilderrahmens.


Eine Freundin von mir sagte einmal, es sei doch recht einfach ein Klavier ge- schenkt zu bekommen. Ich glaube ihr ist es sogar passiert! Ich kenne außer ihr noch jemanden, der ein Piano geschenkt bekam. Die Quote ist also auch in meinem Bekanntenkreis enorm.

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