Dienstag, 24. Februar 2015

Es ruft:


noch leise, der Garten.
Der Haushalt, der ja immer hemmungslos laut.

Der Herd und der Kochtopf,

weil ja auch manchmal der Magen ruft.
Heute führte das Gerufe zu einer Hühnersuppe.
Wir haben davon gehört, dass die Grippe  kursiert.




Was ist noch immer in dem Suppen- huhn drin? Ich glaube es ist das Selen, das so hilfreich gegen grippale Infekte wirkt. Wir haben unser Laacher Sup- penhuhn drei Stunden lang gekocht. Es war in seinem Leben nämlich freilandmäßig sehr sportlich gewesen. Die Reste bekommen unsere Gangster- katzen, so sind sie ein bisschen vogelsatt. Ich mag das gar nicht, wenn unsere Killer Singvögel futtern.




Die Inspiration für ein Tonhuhn ist schon älter. Allerdings hatte ich mir den Tonhuhnfertigungsschuh gar nicht angezogen! Vor ein/zwei Jahren hatte ich in einem Restaurant fette, tönerne Hühner gesehen, die mir gut gefallen hatten. Ganz aktuell begegnete mir nochmal so ein Huhn, das ein anderer Töpfer gefertigt hatte. Auch so ein fettes. 
Heute juckte es mich plötzlich und unvermittelt in den Fingern. Wärend ich diesem Gekribbel nachging, fiel mit ein, dass der Hühnereindruck noch viel älter ist; In den Niederlanden, zu denen ich früher mal eine engere Beziehung hatte, war ein Töpferkünstler schon vor Jahren auf dem  Keramik-Geflügeltrip.
Wie dem auch sei, heute habe ich meinen Ton zu einem Huhn gekloppt. 

Jetzt hat es noch zu trocknen und dann bekommt es natürlich ein Farbgestal- tung. Diese Art von "Leinwand" ist erkennbar aufwändiger zu machen, als die üblichen Maluntergründe. Da muss man auch noch Geduld aufbringen, bis man sich endlich an die Bemalung begeben kann. 
Nu ja, was willste machen.....

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