Freitag, 27. September 2013

In Erwartung



Heute morgen war der Tag als solcher schon vielver- sprechend. Auf dem Weg zum Zahnarzt konnte ich den Nebel der über dem Nachbarort lag bestaunen. Rotgoldende Zuckerwatte, so angeleuchtet von dem roten Sonnenball der am Himmel stand. Meine Kamera hatte ich natürlich nicht dabei. Ansonsten hätte ich jenen zauberhaften Anblick jetzt hier gepostet.

Der Nachteil an gutem Wetter ist, dass das gute Licht sichtbar macht, wenn mal wieder geputzt werden muß. Der Vorteil, dass es zum arbeiten motiviert. Also ha- be ich die Ausstellung gesäubert und ein bisschen umdekoriert. Große Schüsseln gestapelt und dort einen Dekoteller und eine Servierplatte dazu gestellt.
große Steinzeugservierplatte, mit Farbkörpern bemalt, 69,-€

Dann war das Wetter aber zu gut für drinnen. Also bin ich draußen tätig gewesen. Im Kräu- terbeet war allerhand zu stutzen und der Kori- ander war reif. Von dem wollte ich ursprünglich mal besonders seine Blätter haben. Statt dessen sind seine runden Früchte an ihm gereift. Eine Aufforderung doch endlich mal wieder Brot zu backen. Und vielleicht nächstes Jahr den passen- den Roggen an zubauen? Schließlich ist ja schon die Korianderernte so üppig ausgefallen. Oh, da fällt mir etwas trauriges ein: Auch unser Back-  ofen hat ein Problem, die Unterhitze macht nicht mit. Und wo ich den Roggen anbauen soll, wüßte ich auch nicht. Wer den Traktor fahren würde, ist allerdings klar.
........................in welcher Erwartung denn?

Der Elektriker hat gesagt, er würde kommen.

"Und den Keramikbrennofen mit neuen Brenndrähten bestücken" (das war ge- sungen) Das würde nicht nur mich, sondern auch die Auftraggeber beglücken.

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