Mittwoch, 25. April 2018

Der Frühling anno 2018

Am vergangenen Wochenende mutete er fast schon  wie Sommer an.


Überall legte sich eine Schicht Pollen drauf.
Als ich mein gelbes Auto brauchte, das da unter den Linden parkte, glaubte ich zu wissen, woher die Pollen stammen. 
Meine Windschutzscheibe war nämlich auch ganz gelb. 
Vielleicht ja von der Lindenblüte?




Auf den Bildern hier sieht man es; heute hat es geregnet. Da es nicht allzuviel Wasser war, das da vom Himmel kam, sammelten sich die Pollen bemerkenswert in den Tropfen auf dem Tisch.
Pollen von Raps sind vielleicht
auch schon dabei.





Wenn das Wetter gut ist, kann man endlich die Projekte für Draußen in Angriff nehmen:

Ich fand es angemessen, dass wir ein Geländer haben, damit man unsere drei Stufen besser überwinden kann: 

es ist nicht das prominenteste Teil auf diesem Bild, das Geländer, aber sichtbar
 
Anfänglich war der Handlauf ein bisschen wackelig, da konnte man besser davon abraten, es zu nutzen. Jetzt aber ist es in den Stufen festgeballert und wartet darauf, seine Hilfsbereitschaft unter Beweis stellen zu können.

Außerdem konnte sehr schnell der Plan, für eine kleine Präsentationsfläche am Eingang unseres Grundstücks umgesetzt werden. Einer unserer Nachbarn hatte eine Unmege Sperrmüll heraus gestellt. (sah nach einer Hausentrümpelung aus) Ich habe mir das Mittelteil, eines alten, geschreinerten Schrankes, genom- men und daraus einen kleinen Tisch zusammen bauen lassen. Das hat natürlich mein Mann gemacht, der daran glücklicherweise Spaß hat.

Da links vor der Toröffnung steht jetzt dieser improvisierte Tisch
 

Da ich unseren Nachbarn nicht fragte, ob ich mir etwas wegnehmen darf, habe ich mich im Grunde genommen ungesetzlich verhalten. Denn in Rheinlandpfalz wurde festgelegt, dass Müll demjenigen gehört, der ihn auf die Straße gestellt hat. Wer ihn wegnimmt, den Müll, den keiner mehr haben will, stielt also.
Dieses wunderbare Gesetz hat man entwickelt, weil Menschen aus osteuropä- ischen Ländern, die wir hier scheinbar besonders gut leiden können, unsere deutsche, sperrmüllbetreffende Ordnungsliebe missachtet hatten. Und weil wir hier keine offen sichtbare Unordnung vertragen können, wird Not einfach unter Strafe gestellt. 
Ich aber bin traurig, wenn die guten Sachen, die noch jemand gebrauchen könnte, in die Müllpresse kommen, weil ich beispielsweise, keine Kapazitäten für das Managen von Verschenkung habe.

Aber! Aber! Nicht traurig sein!!! Ich habe auch den kleinen Ofen eingeweiht und der hat das gemacht, was er sollte. Zum Beispiel diesen Teller gebacken.


..das ist jetzt kein Starpoträt, dieses Tellers




Die angenehme Überraschung, der Ofen ist kleiner als ich dachte. Umgekehrt ist es jedesmal bei meinem großen Ofen. Wenn ich denke, es passt nicht alles rein, werde ich eines besseren, welches wirklich besser ist, belehrt.

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