Dienstag, 6. Januar 2015

huH


Manchmal macht man fürchterliche Sachen. Huuu. Diesesmal war ich es. Es ist ein Gemälde. Brrr. Nein, aber das zeig ich nicht. Ist sowieso noch nicht fertig.



"Abgrundtief", 1996 Öl auf Nessel
Manchmal drängt sich einem ein fieses Bild auf und manchmal kann es sogar hel- fen. Viele Künstler sind ja der Ansicht, man müsse über sich hinaus wachsen. Diese Ansicht teile ich. Weiter geht es dann damit, dass nicht so viel persönlich- es im Kunstwerk zu finden sein sollte. Diese Ansicht teile ich überhaupt nicht. Schon allein, wie ich eine Arbeit anfange hat mit mir zu tun. Ansicht und Auffas- sung kommen von mir. (Von wem auch sonst.) Ich kann zwar den Standpunkt eines anderen einnehmen. Aber dafür muss ich ihn wohl verstehen und dann sind wir wieder bei mir. Was ich tun kann ist; einfach nichts persönliches zu erzählen. Einfach nur mit dem Farbspiel zu arbeiten, mit Fläche oder Schraffur, Licht und Schatten und Kontrast. Ich kann etwas rein sachliches machen und alles vermeiden, was mit mir zu tun hat. Ist das dann das  Über-sich-hinauswachsen?
Abgesehen davon, wenn ich etwas beherrsche und mir damit sogar helfen kann, dann tu ich das doch. Ich bin ja nicht komplett verfinstert in meinem Schädel. 


Aber guck ma....
ich habe da noch etwas....
das ist netter:
"Heiterkeit" Öl auf Leinen, 2009

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