Sonntag, 7. Juni 2015

Geheimtipp

Der Sonntag nach Fronleichnam ist scheinbar ein phantastischer Tag, um in unserer Gegend spazieren zu gehen. Wahrscheinlich sind alle weg. Ein paar Tage raus aus dem Alltag. In den Stau.

Wir waren mittags los gelaufen und erst zum Ende unseres Spaziergangs, nach drei Uhr, hörten wir Stimmen und begegneten zwei Menschen und einem Hund. Im Wald hörten wir so viele Tierlaute, dass man sich ein- bilden konnte  im Dschungel zu sein. Am Feld- rand habe ich wilde Blumen gesammelt. Da- runter auch die bezaubernden Heckenrosen. Sie waren nicht sehr leicht zu pflücken aber ihre Dornen konnten uns dennoch nicht ab- halten. Um alle Blumen in ein gutes Licht zu rücken, habe ich ein paar Vasen aus meinem Werkstattschrank geholt. Die Kamille (ich glaube nicht, dass es die echte ist) habe ich einfach in eine Vase gesteckt. Ohne viel Theater. Sie darf draußen bleiben.


Ein paar Gräser habe ich auch mitgenommen. 
Die kamen in ein zartes FlunderväSchen mit 
Schnütchen. Sie blühen ganz zart violett. 
Das kann man auf dem kleinen Bild natürlich
leider nicht sehen.


Die Rosen kamen in eine Vase mit schmalem Hals. Von diesen Vasen habe ich mehrere gemacht. In Verschiedenen Ausführung und unterschiedlicher Farb- gestaltung. Inspiriert hat mich eine alte Steinzeugschnapsflasche mit Kobalt- malerei. Wenn man die sieht, kann man kaum glauben, dass sie der Auslöser zu diesen Vasen war. 
Jetzt sind alle Blumen versorgt.

Der Geheimtipp ist, dass man hier an diesem Sonntag nach Fronleichnam sozusagen ganz alleine unterwegs ist. Also schon mal vormerken für 2016.

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