Montag, 25. Mai 2020

Schwarz-weiß


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Obwohl meine Malerei von starken Farben geprägt ist, hat Schwarz-Weiß eine wahn- sinnige Sogwirkung für mich. Ich liebe es. Daher bekommen ich ab und wann Tusche- Anfälle. Und, damit mich Materialmangel nicht aufhält, habe ich eine Ein-Liter-Flasche chine- sische Tusche, die ich allerdings im Eifer einmal umgstoßen habe. Das Meiste ist drin geblieben.

Unser schüchterner Kater hat meine letzten Arbeiten misstrauisch inspiziert. Herrlich anzuschauen. Jede neue Darstellung, die ich an die Wand lehnte, wurde wieder auf´s Neue studiert.
Bis ich das Okapi fertig hatte.
Das Okapi war aus Sicht des Katers scheint´s in Ordnung, es wurde quasi abgenickt.





So sehr ich den Konstraste schätze, so wenig das Schwarz-Weiß-Denken. Ich finde es geradezu verwunderlich, dass man für eine komplexe Welt, wie die in der wir leben, annehmen kann, da könne man einfache Antworten für finden.
Wenn man aufpasst fällt auf, es gibt immer Zwischentöne. 
Eine Erkenntnis für die eine Sache, passt auf den anderen Umstand nicht.

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